{"id":10623,"date":"2025-07-22T09:51:47","date_gmt":"2025-07-22T07:51:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=10623"},"modified":"2025-07-22T09:51:47","modified_gmt":"2025-07-22T07:51:47","slug":"glettler-zu-gaza-krieg-diese-katastrophe-muss-beendet-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=10623","title":{"rendered":"Glettler zu Gaza-Krieg: &#8222;Diese Katastrophe muss beendet werden&#8220;"},"content":{"rendered":"<div class=\"contentHead\">\n<div class=\"col-sm-10 col-sm-push-2\">\n<div class=\"teaser\"><strong>Heimischer Pax-Christi-Bischof: T\u00f6tung von Zivilisten und Massenvertreibung der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung durch nichts zu rechtfertigen &#8211; &#8222;Schweigen ist keine Option mehr!&#8220;<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"contentDetail\">\n<div class=\"col-sm-10 col-sm-offset-2 col-lg-8 col-lg-offset-2\">\n<div class=\"body\"><em>Den Haag\/Innsbruck, 22.07.2025<\/em><\/div>\n<div><\/div>\n<div class=\"body\">Mit einem dramatischen Appell zu Gaza hat sich der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler zu Wort gemeldet. &#8222;Die j\u00fcngsten Entwicklungen im Gazastreifen ersch\u00fcttern zutiefst. Diese verheerende Katastrophe muss beendet werden&#8220;, so Glettler am Dienstag in einer Stellungnahme gegen\u00fcber Kathpress. Glettler hat am Montag in seiner Funktion als Referatsbischof f\u00fcr Pax Christi \u00d6sterreich den Internationalen Gerichtshof in Den Haag besucht. Er sprach sich in diesem Zusammenhang auch daf\u00fcr aus, dass sich die Verantwortlichen auf beiden Seiten des Konflikts f\u00fcr die von ihnen ver\u00fcbten Verbrechen vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten m\u00fcssen.<\/div>\n<div class=\"body\"><!--more--><br \/>\nDie T\u00f6tung von Zivilisten, wie dies durch das israelische Milit\u00e4r erneut am Wochenende bei Verteilungszentren f\u00fcr Hilfsg\u00fcter geschehen ist, k\u00f6nne durch nichts gerechtfertigt werden. Ebenso sei die von Neuem angek\u00fcndigte und schrittweise bereits umgesetzte Massenvertreibung der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung ein &#8222;Verbrechen gegen die fundamentalen Rechte eines Volkes&#8220;, hielt Glettler w\u00f6rtlich fest.Zugleich betonte der Bischof, seine Gedanken und Gebete gelten den &#8222;immer noch gefangen gehaltenen Geiseln, die sofort freizulassen sind&#8220;, sowie allen \u00fcbrigen Opfern, den Verletzten und allen, die unter den unmenschlichen Bedingungen in Gaza leiden. &#8222;Solidarit\u00e4t gilt den unterschiedlichen religi\u00f6sen Gemeinschaften vor Ort und allen Menschen, die sich nach Frieden, Schutz und W\u00fcrde sehnen.&#8220;Angriff auf Pfarre in Gaza verurteilt<\/p>\n<p>Internationale Organisationen wie Amnesty International, UNICEF oder die Caritas Jerusalem w\u00fcrden seit Langem von einer dramatischen Zuspitzung der Lage im Gazastreifen berichten. Allein mehr als 71.000 Kinder seien von Mangelern\u00e4hrung bedroht. Der Aufschrei dagegen sollte un\u00fcberh\u00f6rbar sein, so der Bischof: &#8222;Ein Mindestma\u00df an Respekt vor vulnerablen Menschen sollte doch gerade in Zeiten gr\u00f6\u00dfter politischer Krisen bewahrt und gelebt werden.&#8220; Jeder Angriff auf jene, die das N\u00f6tigste zum \u00dcberleben suchen, sei auf das Sch\u00e4rfste zu verurteilen.<\/p>\n<p>Zu verurteilen sei auch der Angriff auf das Gel\u00e4nde der katholischen Pfarre &#8222;Heilige Familie&#8220; in Gaza-Stadt gewesen, bei dem drei unschuldige Menschen get\u00f6tet und weitere, u. a. der engagierte Pfarrer Gabriel Romanelli, verletzt wurden. Glettler: &#8222;Es war einer der traurigen H\u00f6hepunkte der systematischen Dem\u00fctigung des pal\u00e4stinensischen Volkes und seiner multireligi\u00f6sen Kultur.&#8220;<\/p>\n<p>Die zerst\u00f6rte katholische Kirche sei Zuflucht f\u00fcr rund 600 Vertriebene gewesen, darunter viele Kinder mit Behinderungen. Bischof Glettler w\u00f6rtlich: &#8222;Mit Papst Leo fordern wir einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza und ersuchen die Internationale Gemeinschaft mehr zu investieren, um eine politische L\u00f6sung zu erreichen.&#8220;<\/p>\n<p>Das T\u00f6ten, Aushungern und die in Kauf genommene, wenn nicht gar gewollte systematische Vernichtung der Lebensgrundlage der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung m\u00fcsse sofort gestoppt werden, forderte der Bischof. Jedes Schweigen und jedes Wegschauen sowie die Kriminalisierung von Solidarit\u00e4tskundgebungen seien ein Verrat an unserer Menschlichkeit. &#8222;Alle politischen und zivilgesellschaftlichen Verantwortungstragenden sind dazu aufgerufen, f\u00fcr einen sofortigen Waffenstillstand einzutreten&#8220;, so Glettler. Nachsatz: &#8222;Schweigen ist keine Option mehr!&#8220;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><strong>Der Artikel ist zu finden auf kathpress.at: <a href=\"https:\/\/www.kathpress.at\/goto\/meldung\/2496640\/glettler-zu-gaza-krieg-diese-katastrophe-muss-beendet-werden\">Glettler zu Gaza-Krieg: &#8222;Diese Katastrophe muss beendet werden&#8220;<\/a><\/strong><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heimischer Pax-Christi-Bischof: T\u00f6tung von Zivilisten und Massenvertreibung der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung durch nichts zu rechtfertigen &#8211; &#8222;Schweigen ist keine Option mehr!&#8220; Den Haag\/Innsbruck, 22.07.2025 Mit einem dramatischen Appell zu Gaza hat sich der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler zu Wort gemeldet. &#8222;Die j\u00fcngsten Entwicklungen im Gazastreifen ersch\u00fcttern zutiefst. 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