{"id":10874,"date":"2026-06-12T11:01:31","date_gmt":"2026-06-12T09:01:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=10874"},"modified":"2026-06-12T11:01:31","modified_gmt":"2026-06-12T09:01:31","slug":"stellungnahme-pax-christi-fuer-anerkennung-palaestinas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=10874","title":{"rendered":"Stellungnahme: Pax Christi f\u00fcr Anerkennung Pal\u00e4stinas"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-10875 alignright\" src=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu-1024x623.jpg\" alt=\"\" width=\"323\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu-1024x623.jpg 1024w, https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu-768x467.jpg 768w, https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Logo_neu.jpg 1397w\" sizes=\"(max-width: 323px) 100vw, 323px\" \/><\/a>Pax Christi f\u00fcr Anerkennung Pal\u00e4stinas<\/strong><\/p>\n<p>Pax Christi \u00d6sterreich begr\u00fc\u00dft die Wahl \u00d6sterreichs zu einem der nicht st\u00e4ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates f\u00fcr die Periode 2027\/2028. Damit hat \u00d6sterreich die Chance, aber auch die Verpflichtung, sich auf internationaler Ebene als Stimme f\u00fcr Frieden, V\u00f6lkerrecht und Menschenrechte zu engagieren und zu profilieren.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nAls diese Entscheidung der UN-Generalversammlung bekannt wurde, befand sich die bekannte christlich-pal\u00e4stinensische Friedensaktivistin Sumaya Farhat-Naser gerade in Wien. Die Tr\u00e4gerin des Bruno-Kreisky-Preises f\u00fcr Menschenrechte schilderte eindrucksvoll die schwierige Lage der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen sowie im Westjordanland. Die Politik der derzeitigen israelischen Regierung sei darauf ausgerichtet, die Pal\u00e4stinenser zu enteignen und zu vertreiben \u2013 und vor allem, ihnen nicht nur jetzt, sondern f\u00fcr alle Zukunft das Recht auf Bildung eines eigenen Staates zu verwehren. Gerade aus diesem Grunde sei \u2013 so Farhat-Naser \u2013 die Anerkennung Pal\u00e4stinas als Staat dringender und notwendiger denn je. Mehr als 80 Prozent aller Staaten der Welt haben diese Anerkennung bereits vollzogen, darunter auch die Mehrheit der EU-Mitglieder und der Vatikan. Wenn auch die Anerkennung Pal\u00e4stinas keinen unmittelbaren Einfluss auf den Frieden im Nahen Osten habe, so sei sie dennoch symbolisch von gro\u00dfer Bedeutung, meint Farhat-Naser, weil Israel dadurch deutlich gemacht wird, dass die Welt die Pal\u00e4stinenser nicht vergessen hat.<\/p>\n<p>Pax Christi \u00d6sterreich fordert daher von der \u00f6sterreichischen Bundesregierung die rasche Anerkennung Pal\u00e4stinas. Als Friedensorganisation verurteilt Pax Christi nicht nur die v\u00f6lkerrechtswidrigen Zerst\u00f6rungen und Gebiets\u00fcbernahmen durch die israelische Armee, sondern auch die \u00dcbergriffe der Hamas im Oktober 2023 und die Raketenangriffe der Hisbollah auf israelisches Gebiet. In Einklang mit Papst Leo XIV. fordert Pax Christi, den Weg zu einem dauerhaften und gerechten Frieden unbeirrt zu verfolgen und dabei die legitimen Ziele des israelischen und des pal\u00e4stinensischen Volkes zu respektieren.<\/p>\n<p>Die Anerkennung Pal\u00e4stinas ist ein Statement f\u00fcr die Menschenw\u00fcrde und Selbstbestimmung der Pal\u00e4stinenserinnen und Pal\u00e4stinenser. Gerade als neugew\u00e4hltem Mitglied des UN-Sicherheitsrates st\u00fcnde es \u00d6sterreich gut an, sich auch in dieser Frage unmissverst\u00e4ndlich auf die Seite der Menschenrechte und des V\u00f6lkerrechts zu stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pax Christi f\u00fcr Anerkennung Pal\u00e4stinas Pax Christi \u00d6sterreich begr\u00fc\u00dft die Wahl \u00d6sterreichs zu einem der nicht st\u00e4ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates f\u00fcr die Periode 2027\/2028. 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