{"id":3112,"date":"2012-04-02T19:18:44","date_gmt":"2012-04-02T19:18:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3112"},"modified":"2012-04-03T06:17:34","modified_gmt":"2012-04-03T06:17:34","slug":"kurz-vor-ostern-eine-hoffnungsvolle-initiative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3112","title":{"rendered":"Kurz vor Ostern &#8211; eine hoffnungsvolle Initiative"},"content":{"rendered":"<p><em>Wir alle kennen den Spruch: &quot;Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin!&quot; <br \/>\n\tEs ist kaum zu glauben, jedoch sieht es so aus, als ob sich dieser Spruch im Moment mit rasender Geschwindigkeit verwirklicht&#8230;! <font face=\"Courier New\" size=\"3\">&nbsp; <\/font> <br \/>\n\tIch w&uuml;nsche euch\/Ihnen viel Freude beim Lesen des nachfolgenden Artikels: <br \/>\n\tLiebe Gr&uuml;&szlig;e&nbsp; Hans Riedler<\/em><\/p>\n<p>Etwas Wundervolles ist geschehen. Ronny, ein 41 Jahre alter Israeli, hat vor 2 Tagen die Initiative &uuml;bernommen und das einzige getan, was sinnvoll ist. Auf seiner Facebookseite macht er dem iranischen Volk ein Liebeskompliment. Ronny ist Vater und gelernter Grafikdesigner. Um seiner Kampagne mehr Schwung zu verleihen hat er seine Botschaft in ein fr&ouml;hlich, unschuldiges Design eingebettet, bestehend aus rosafarbenem Hintergrund und blauen Herzen. Die Botschaft lautet: <br \/>\n\t&nbsp;&nbsp; &nbsp; <span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">&nbsp; &nbsp; &quot;Iranians, we will never bomb your country, we love you!&quot; <br \/>\n\t<\/span>In Windeseile machte das Beispiel Schule. Noch am selben Tag hatten bereits 40 000 Israelis ihr fr&ouml;hliches Lachen und das ihrer Kinder gemeinsam mit der &#39;Frohen Botschaft&#39; ins Netz gestellt. Noch gestern gab es auf Googleanfrage ca. 3.600 Treffer. Heute sind es bereits mehr als 56 Millionen Aufrufe. <!--more--><\/p>\n<p>Mittlerweile kann nicht einmal die Tagesschau diese Entwicklung l&auml;nger ignorien. Songs wurden geschrieben, Lieder, in denen Israelis dem iranischen Volk ihre tiefe Sympathie unverh&uuml;llt aussprechen. Dieses gibt das Kompliment zur&uuml;ck, hat bereits ebenfalls ein Musikvideo mit einer ins Herz gehenden Friedensbotschaft an die Israelis ver&ouml;ffentlicht. <br \/>\n\tSchnell tauchte eine neue, israelische Website im Netz auf mit dem Titel: Israelovesiran.com &#8211; die iranische Jugend reagierte unverz&uuml;glich mit einer eigenen Seite unter dem Titel: Iranlovesisrael.com &#8211; Netanjahu hat seitdem ein Problem. <br \/>\n\t&nbsp; <br \/>\n\t<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">Was hier gerade geschieht, hat eine historische Dimension.<\/span> Die Bev&ouml;lkerung eines Krieg androhenden Landes begibt sich &uuml;ber die K&ouml;pfe ihrer kriegstreiberischen Regierung hinweg in direkte Friedensverhandlungen mit dem Volk des bedrohten, angeblichen Feindstaats. Und was ist das Ergebnis? Keiner will Krieg und keiner geht hin. Stattdessen bl&uuml;hen im Minutentakt neue Freundschaften zwischen israelischen und iranischen Menschen auf. Die Menschen sind der von ihrer Regierung angezettelten Feindschaft &uuml;berdr&uuml;ssig, sie wollen einfach nur das, was alle Menschen wollen. Leben und leben lassen. <\/p>\n<p>\t<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">F&uuml;r die Apologeten des Krieges ist dies eine absolute Katastrophe. <\/span>Dass zwei Bev&ouml;lkerungen sich direkt und &uuml;ber die K&ouml;pfe ihrer Regierung hinweg die H&auml;nde reichen, macht jedweden Kriegsplan vehement zunichte. Ohne ein Volk, welches kriegsbereit ist, k&ouml;nnen die Leichenh&auml;ndler nichts ausrichten. Die Iraner haben dies schnell erkannt und den Ball &uuml;beraus gekonnt zur&uuml;ckgespielt. Ihre Antwort auf die Liebeserkl&auml;rung der Israelis lautet dementsprechend: &quot;Nichts am Krieg ist heilig. Er s&auml;t nicht die Saat des Wandels &#8211; nur der Zwietracht und des Schmerzes. Die Menschen im Iran, wie unsere Kollegen in Israel, sind lebendig, kreativ und zukunftsorientiert. Wir brauchen eine transparente Arena, wo Ideen ausgetauscht werden k&ouml;nnen, wo Gedanken sich entwickeln und wo unser Diskurs von &auml;hnlichen alten Kulturen inspiriert wird. Obwohl viele L&auml;nder im Nahen Osten unter den schw&auml;chenden internationalen Stereotypen leiden, k&ouml;nnen wir uns vereinigen, um in den Medien unser Bild als gewaltt&auml;tige und intolerante Aggressoren zu einem Bild liebevoller und kooperativer Partner zu verwandeln. W&auml;hrend wir durch den Schmelztiegel unserer ererbten Animosit&auml;ten gehen, k&ouml;nnen wir unsere oberfl&auml;chlichen Unterschiede wegbrennen und zusammen neu auftauchen mit einem gr&ouml;&szlig;eren Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Menschheit. Deshalb lieben wir Israel.&quot; <br \/>\n\tM&ouml;glicherweise hat der CIA recht dumm geschaut, als er feststellen musste, dass ausgerechnet sein liebstes &Uuml;berwachungsinstrument die Absichten durchkreuzt. M&ouml;glicherweise waren es auch die Geheimdienste selbst, die diese Lawine ins Rollen gebracht haben, um irgendwie aus dieser v&ouml;llig verr&uuml;ckten und weltbedrohenden Kriegsnummer herauszukommen. Letztlich ist es egal, solange die Menschen nur begreifen, dass es zwar schlechte Menschen gibt, jedoch keine schlechten V&ouml;lker. Wenn man Menschen in Ruhe l&auml;sst, neigen sie dazu, sich zu umarmen. <br \/>\n\t<font face=\"Courier New\" size=\"3\">&nbsp;<\/font> <br \/>\n\t<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\">Umso wichtiger ist es daher, dass dieses Beispiel weiterhin Schule macht und dabei Staatsgrenzen ignoriert.<\/span> Auch hier in Europa ist eine Liebeserkl&auml;rung an den Iran m&ouml;glich, ebenso an Syrien. Auch in anderen L&auml;ndern westlicher Pr&auml;gung m&uuml;ssen sich nun Menschen dazu entschlie&szlig;en, auf diesen Zug aufzuspringen und offen ihre Sympathie mit dem iranischen Volk zu bekunden. Auch das amerikanische, das franz&ouml;siche und das britische Volk sind dazu aufgerufen, sich dieser Entwicklung unverz&uuml;glich anzuschlie&szlig;en. Wer &uuml;ber dementsprechende Kontakte verf&uuml;gt, soll bitte nicht z&ouml;gern, diese zu nutzen, man muss das Eisen schmieden, solange es hei&szlig; ist. Es muss ein globaler Fl&auml;chenbrand des Friedenswillens und der gegenseitigen Sympathie entfacht werden, der sich nicht mehr austreten l&auml;sst. Die Botschaft muss nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Twitter, google+, Studi VZ und allen anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden. <br \/>\n\t<font face=\"Courier New\" size=\"3\">&nbsp;<\/font> <br \/>\n\t<span style=\"color: rgb(255, 0, 0);\"><em><span style=\"font-size: 16px;\"><strong>Bitte macht alle mit und verbreitet diese hoffnungsvolle Initiative! <br \/>\n\t<\/strong><\/span><\/em><\/span><font color=\"red\" size=\"3\"><b><i>&nbsp;<\/i><\/b><\/font><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir alle kennen den Spruch: &quot;Stellt euch vor, es ist Krieg und keiner geht hin!&quot; Es ist kaum zu glauben, jedoch sieht es so aus, als ob sich dieser Spruch im Moment mit rasender Geschwindigkeit verwirklicht&#8230;! &nbsp; Ich w&uuml;nsche euch\/Ihnen viel Freude beim Lesen des nachfolgenden Artikels: Liebe Gr&uuml;&szlig;e&nbsp; Hans Riedler Etwas Wundervolles ist geschehen. &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3112\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKurz vor Ostern &#8211; eine hoffnungsvolle Initiative\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[668,571],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3112"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3112"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3125,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3112\/revisions\/3125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}