{"id":3635,"date":"2012-10-18T12:16:50","date_gmt":"2012-10-18T12:16:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3635"},"modified":"2013-09-13T01:04:13","modified_gmt":"2013-09-12T23:04:13","slug":"arm-und-reich-in-osterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3635","title":{"rendered":"Arm und Reich in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">\n\t<em><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Wir sind ein reiches Land! In &Ouml;sterreich gibt&acute;s gar keine so gro&szlig;en Unterschiede?<\/span><\/span><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Schon seit langem wei&szlig; man &uuml;ber<strong> die Aufteilung der Gesamtverm&ouml;gen in &Ouml;sterreich <\/strong>Bescheid.<br \/>\n\t1% der Bev&ouml;lkerung besitzt ca. 1\/3, weitere 9% haben ebenfalls 1\/3 und 90% m&uuml;ssen sich gemeinsam mit dem letzten 1\/3 begn&uuml;gen.<br \/>\n\tDie <strong>Kluft zwischen Arm und Reich<\/strong> <strong>wird immer gr&ouml;&szlig;er<\/strong> . (Seit dem Beginn der Krise hat die Anzahl von Million&auml;re sogar noch zugenommen) Das gef&auml;hrdet die Gesellschaft und es gibt keinen sozialen Zusammenhalt mehr. <strong>Geld bestimmt <\/strong>nicht nur die Wirtschaft und Sozialpolitik, sondern auch die Bereiche der &Ouml;kologie, Bildung usw., n&auml;mlich die gesamte Politik.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\"><strong>Armutgef&auml;hrdung und soziale Ausgrenzung <\/strong>h&auml;ngen eng miteinander zusammen. <\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\"><!--more-->Laut EU-SILC 2010 liegt in &Ouml;sterreich die Armutsgef&auml;hrdungsschwelle bei einem monatlichem Einkommen von &euro; 1031 und die Armutsgef&auml;hrdungsquote ist 12%. Somit sind <strong>im reichen &Ouml;sterreich ca 1.000.000 Menschen armutgef&auml;hrdet, ca 500.000 davon sind akut arm,<\/strong> d.h. die haben mindestens in einem wichtigen Lebensbereich Schwierigkeiten (kein Geld f&uuml;r Wohnen, Heizen, Kleidung und &Auml;hnliches). <strong>Die Dunkelziffer der Armen <\/strong>ist sicher <strong>viel h&ouml;her,<\/strong> weil sich viele Menschen gar nicht als hilfsbed&uuml;rftig outen wollen oder k&ouml;nnen. In vielen L&auml;ndern geh&ouml;ren vor allem Familien, Alleinerziehende, Frauen, Working-poor und Erwerbsarbeitslose zu den &Auml;rmsten.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Wie belastend ist ein Leben, wenn man nicht wei&szlig;, wie man finanziell &uuml;berleben kann! Die betroffenen Menschen f&uuml;hlen sich von Vielem ausgeschlossen (und sind es auch), z.B. wenn sie keinen Computer haben, da Informationen und Mitbeteiligung oft vom Internet abh&auml;ngen. <\/span><\/span><strong><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Durch Armut steigen auch Erkrankungen, und die Lebenserwartung nimmt ab. Wenn Menschen nicht am Rande des N&ouml;tigen leben m&uuml;ssen, gehen Depressivit&auml;t und Krankheit zur&uuml;ck. Aktivit&auml;t und Lebensfreude k&ouml;nnen wieder zunehmen. <\/span><\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Autoren: Ulli und Klaus Sambor, aus der Zeitschrift Sol Nr. 149, Herbst 2012, S.5<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind ein reiches Land! In &Ouml;sterreich gibt&acute;s gar keine so gro&szlig;en Unterschiede? 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