{"id":3673,"date":"2012-11-13T21:10:50","date_gmt":"2012-11-13T21:10:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3673"},"modified":"2013-09-13T01:02:38","modified_gmt":"2013-09-12T23:02:38","slug":"gedenken-an-die-progromnacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3673","title":{"rendered":"Gedenken an die Pogromnacht"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Die Ermordungen und die Verbrechen der Pogromnacht 1938 schmerzen noch immer. Es bleibt eine offene Wunde. Wir sind es unseren vertriebenen, beraubten und get&ouml;teten j&uuml;dischen Mitb&uuml;rgerInnen schuldig, sie nicht zu vergessen.<br \/>\n\tAn verschiedensten Orten und Gedenkst&auml;tten wurde des Pogroms gedacht. In Innsbruck veranstalteten Organisationen der sozialdemokratischen Partei unter der Koordination von Helmuth Muig eine eindrucksvolle Gedenkfeier am j&uuml;dischen Friedhof. An die 100 Personen nahmen daran teil, darunter auch die Vizepr&auml;sidentin von Pax Christi &Ouml;sterreich Gotlind Hammerer, der Generalsekret&auml;r Jussuf Windischer und die Vorsitzende von Pax Christi Tirol Elisabeth Stibernitz.<!--more--><\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">In Innsbruck wurde die Pogromnacht mit besonderer Grausamkeit durchgef&uuml;hrt. Eine Schande, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft des j&uuml;dischen Friedhofes der Name Lausegger Gerhard SS Studentensturmf&uuml;hrer, welcher bei der Festnahme und Ermordung von Gerhard Berger beteiligt war, vor einigen Jahren auf dem Ehrendenkmal der deutschnationalen Burschenschaft Suevia eingraviert wurde.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Prof. Winfried Werner Linde bestand in seiner Gedenkrede darauf, dass Tage des Gedenkens Zukunft bedeute: &quot;Ohne das Nie wieder, ohne das klare Bekenntnis zu dem, was passierte, in den N&auml;chten des Grauens w&auml;hrend der Zeit des Nationalsozialismus, in denen gegen Juden, Roma, so genannte behinderte Menschen und Andersdenkende, Menschen aus anderen Kulturen und Religionen, marschiert wurde, um Gewalt und Tod zu bringen ist in der Gegenwart keine Zukunft zu denken.&ldquo; (Text im vollen Wortlaut im Anhang)<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Am folgenden Tag wurde von der j&uuml;dischen Gemeinde am Menorah Denkmal am Landhausplatz das Kaddish (Totengebet) gesprochen. Die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde Dr. Esther Frisch lud die TeilnehmerInnen zum Sabbathausklang in die Synagoge ein. Juden, Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Innsbrucker B&uuml;rgerInnen nahmen am Gebet teil. Es endete mit einem Lied vom Propheten Eliyahu (Elias), dem Vorboten des Maschia (Messias). Danach wurden wir mit K&ouml;stlichkeiten und Wein bewirtet. Nach dem Gedenken an Pogrom und Holocaust: ein hoffnungsvolles Zeichen. <\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Hier im Anhang&nbsp;die Gedenkensrede&nbsp;von Prof. Winfried Werner Linde: <a href=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Rede-9.11.-Tage-des-Gedenkens-sind-Tage-des-Nachdenkens-und-manchmal-auch-Tage-des-Zorns1.pdf\">Rede 9.11. Tage des Gedenkens <\/a><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ermordungen und die Verbrechen der Pogromnacht 1938 schmerzen noch immer. Es bleibt eine offene Wunde. Wir sind es unseren vertriebenen, beraubten und get&ouml;teten j&uuml;dischen Mitb&uuml;rgerInnen schuldig, sie nicht zu vergessen. An verschiedensten Orten und Gedenkst&auml;tten wurde des Pogroms gedacht. 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