{"id":3767,"date":"2012-12-17T08:49:46","date_gmt":"2012-12-17T08:49:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3767"},"modified":"2013-09-01T18:40:31","modified_gmt":"2013-09-01T16:40:31","slug":"10-jahre-okumenisches-begleitprogramm-in-israel-und-palastina","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3767","title":{"rendered":"10 Jahre \u00f6kumenisches Begleitprogramm in Israel und Pal\u00e4stina"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><strong>10 Jahre &Ouml;kumenisches Begleitprogramm in Israel und Pal&auml;stina<br \/>\n\tEin Bericht des Weltkirchenrates vom 7. Dezember 2012<\/strong><\/p>\n<p>\tEAPPI &#8211; Zehn Jahre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israelis und Pal&auml;stinenser in der Arbeit f&uuml;r einen gerechten Frieden<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\">Das &bdquo;&Ouml;kumenische Begleitprogramm in Pal&auml;stina und Israel&ldquo; (EAPPI) hat in zehn Jahren 1062 Freiwillige aus 25 L&auml;ndern zur &Uuml;berwachung der Menschenrechte in Jerusalem und in der Westbank eingesetzt. Das ist ein Grund zum Feiern.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>\n\t&Ouml;kumenische BegleiterInnen (EAs) verbringen mit ihrer sch&uuml;tzenden Gegenwart in gef&auml;hrdeten Gemeinden drei Monate ihres Lebens, beobachten Menschenrechtsverletzungen und berichten dar&uuml;ber und unterst&uuml;tzen Israelis und Pal&auml;stinenserInnen bei ihrer Friedensarbeit. Nach ihrer R&uuml;ckkehr nach Hause verbreiten sie das von ihnen Erfahrene als Anw&auml;lte f&uuml;r einen gerechten Frieden auf der Basis des internationalen Rechts.\n<\/p>\n<p>\n\t&bdquo;EAs kommen aus verschiedenen L&auml;ndern und sind sehr ungleich im Alter; was sie aber verbindet, ist ihre tiefe &Uuml;berzeugung von Gerechtigkeit und Frieden. Sie stehen um drei Uhr fr&uuml;h auf, um Checkpoints zu beobachten, sie begleiten Kinder, die von Siedlergewalt bedroht sind, auf dem Schulweg und unterst&uuml;tzen Bauern bei ihrem Kampf um den Zugang zu ihren Feldern. ..\n<\/p>\n<p>\n\tEAPPI wurde 2002 als Antwort auf die Bitte um Hilfe der lokalen Kirchen in Jerusalem gegr&uuml;ndet. Obwohl das Programm f&uuml;r alle Gemeinden unabh&auml;ngig von ihrer Religion abrufbar ist, bleibt der Schutz lokaler Christen ein bedeutender Teil der Arbeit von EAPPI.\n<\/p>\n<p>\n\tSeit der Gr&uuml;ndung sind die Einsatzorte von EAPPI auf sieben angewachsen: Jerusalem, Bethlehem, Hebron, H&uuml;gelland im S&uuml;den von Hebron, Tulkarm und Jayyus. EAs nehmen teil an Leben pal&auml;stinensischer Gemeinden unter Besatzung, arbeiten aber auch eng mit israelischen Friedensgruppen zusammen. W&auml;hrend ihres Trainings lernen sie viele unterschiedliche Perspektiven kennen, sie besuchen eine israelische Siedlung und die Stadt Sderot im S&uuml;den, um sich die Auswirkungen des Raketenbeschusses aus Gaza schildern zu lassen.\n<\/p>\n<p>\n\t&bdquo;Als das Programm 2002 angefangen hatte, hofften wir, dass die Besetzung nicht noch ein Jahrzehnt dauern w&uuml;rde. Weil aber die Menschenrechtsverletzungen, z.B. Siedlergewalt, Hauszerst&ouml;rungen und die Beschr&auml;nkung der Bewegungsfreiheit noch 2012 weitergehen, wird es EAPPI noch l&auml;nger geben m&uuml;ssen &hellip;&ldquo; sagt Manuel Quintero, Koordinator von EAPPI beim Weltkirchenrat in Genf.<br \/>\n\tZurzeit ist das 46. internationale Team in Jerusalem und in der Westbank unterwegs.\n<\/p>\n<p>\n\t&Ouml;kumenischer Gottesdienst in Jerusalem zum Jubil&auml;umsfest<br \/>\n\tUnter den Auspizien der Kirchenleiter von Jerusalem wurde am 3. November in der Dominikanerkirche St. Stephan ein gut besuchter &ouml;kumenischer Gottesdienst gefeiert.<br \/>\n\tDr. Munib Younan, Lutherischer Bischof und derzeit Pr&auml;sident des Lutherischen Weltbundes, f&uuml;gte in seine Predigt den R&uuml;ckblick auf den Werdegang von EAPPI ein.<br \/>\n\tDie ganze Predigt findet sich in englischer Sprache unter: <a href=\"http:\/\/lists.wcc.coe.org\/ct.html?ufl=f&amp;rtr=on&amp;s=jazjt,j54n,usx,fOwg,ghek;lisc,bnv9 \">http:\/\/lists.wcc.coe.org\/ct.html?ufl=f&amp;rtr=on&amp;s=jazjt,j54n,usx,fOwg,ghek;lisc,bnv9 <\/a>&nbsp;<br \/>\n\tDie H&ouml;hepunkte aus der Arbeit der EAs wurden in einer Fotoausstellung dargestellt.<br \/>\n\tIn einem offenen Brief des Generalsekret&auml;rs des WCC, Rev. Olav Tveit an die EAs und Unterst&uuml;tzer wurden seine Gedanken zu diesem Jubil&auml;um dargestellt. In Englisch: <a href=\"http:\/\/: http:\/\/lists.wcc-coe.org.html?ufl=f&amp;rts=on&amp;s=jazjt,j54n,usx,2kxd,5bf,lisc,bnv9\">http:\/\/: http:\/\/lists.wcc-coe.org.html?ufl=f&amp;rts=on&amp;s=jazjt,j54n,usx,2kxd,5bf,lisc,bnv9<\/a>\n<\/p>\n<p>\n\tFriedensaktivistInnen aus der Region kommen zu Wort:<br \/>\n\tGila Svirsky, &bdquo;Frauen in Schwarz&ldquo;<br \/>\n\t30. Oktober 2012<br \/>\n\tVor einigen Wochen stand ich bei der Mahnwache der &bdquo;Frauen in Schwarz&ldquo; in Jerusalem mit meinem kleinen Schild mit den Worten &bdquo;Stop the Occupation&ldquo;, als ich auf der anderen Stra&szlig;enseite eine Gruppe von nationalen israelischen Extremisten bemerkte, die sich anschickten, sich zu sammeln. Sie wirkten bedrohlich, schwenkten ihre Wimpel und fingen an, Fl&uuml;che und Drohungen in meine Richtung zu schreien, die an Lautst&auml;rke zunahmen, je mehr sie wurden; vor&uuml;ber fahrende Autos hupten ihre Zustimmung.<br \/>\n\tKlicken Sie hier um weiterzulesen: <a href=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Frauen-in-Schwarz-zum-Jubil\u00e4um-von-EAPPI1.doc\">Frauen in Schwarz zum Jubil&auml;um von EAPPI<\/a>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\">Abdulkarim Sadi, pal&auml;stinensischer Menschenrechtler<br \/>\n\tIch hei&szlig;e Abdulkarim Sadi und wohne in der kleinen Stadt Attil nahe Tulkarm im Norden der Westbank. Ich habe vier Kindern und arbeite seit 25 Jahren auf dem Gebiet der Menschenrechte. Angefangen habe ich mein Berufsleben in pal&auml;stinensischen Menschenrechtsorganisationen, und ging dann zum Internationalen Roten Kreuz (ICRC). 2004 wechselte ich zu B&rsquo;tselem, einer israelischen Menschenrechtsorganisation, deren Ziel es ist, &uuml;ber Menschenrechtsverletzungen in pal&auml;stinensischen Gebieten zu berichten und sie anzuklagen. Ich war seither immer Au&szlig;enbeamter von B&rsquo;tselem in Tulkarm und der Umgebung von Nablus. Meine wichtigsten Aufgaben sind Berichte erstellen. Ich fahre viel durch&rsquo;s Land und rede mit den Leuten, die unter den Siedlerattacken, Siedlungsbau, Gewalt durch die IDF, Checkpoints und andere Aussperrungen, Verweigerung von Papieren und andere St&ouml;rungen des normalen Lebens leiden. Klicken Sie hier, um weiter zu lesen: <a href=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Ein-pal\u00e4stinensischer-Menschenrechtler-zum-Jubil\u00e4um-von-EAPPI1.doc\">Ein pal&auml;stinensischer Menschenrechtler zum Jubil&auml;um von EAPPI<\/a><\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\">&nbsp;(&Uuml;bers.: Gerhilde Merz)<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10 Jahre &Ouml;kumenisches Begleitprogramm in Israel und Pal&auml;stina Ein Bericht des Weltkirchenrates vom 7. Dezember 2012 EAPPI &#8211; Zehn Jahre Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israelis und Pal&auml;stinenser in der Arbeit f&uuml;r einen gerechten Frieden Das &bdquo;&Ouml;kumenische Begleitprogramm in Pal&auml;stina und Israel&ldquo; (EAPPI) hat in zehn Jahren 1062 Freiwillige aus 25 L&auml;ndern zur &Uuml;berwachung der Menschenrechte in Jerusalem &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3767\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e10 Jahre \u00f6kumenisches Begleitprogramm in Israel und Pal\u00e4stina\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28,42],"tags":[770,771,631],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3767"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3767"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3767\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5327,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3767\/revisions\/5327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3767"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3767"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3767"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}