{"id":3789,"date":"2012-12-22T17:10:53","date_gmt":"2012-12-22T17:10:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3789"},"modified":"2013-09-13T00:55:53","modified_gmt":"2013-09-12T22:55:53","slug":"runder-tisch-zu-asyl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3789","title":{"rendered":"Runder Tisch zu Asyl"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\"><strong>Votivkirche: Runder Tisch zu Asyl<\/strong><br \/>\n\tNach dem von Fl&uuml;chtlingsaktivisten geforderten und von der Caritas veranstalteten runden Tisch zu Asylfragen sei &bdquo;jetzt die Politik am Zug&ldquo;, hie&szlig; es am Freitagnachmittag. Ungekl&auml;rt bleibt, wie lange die Asylwerber in der Votivkirche bleiben sollen.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<!--more-->Mit einiger Versp&auml;tung begann am Nachmittag in den R&auml;umlichkeiten der Erzdi&ouml;zese Wien der runde Tisch zum Thema Asyl. Zu Tumulten kam es am Anfang, als statt der angek&uuml;ndigten drei Fl&uuml;chtlingsvertreter mehr als zehn kamen und Einlass in das Konferenzzimmer begehrten.<br \/>\n\tNach dem etwa einst&uuml;ndigen Gespr&auml;ch lobten alle Teilnehmer das &bdquo;konstruktive Gespr&auml;chsklima&ldquo;, hie&szlig; es in einer Aussendung der Caritas. Asylwerber, Caritas und Vertreter der mit Asylagenden betrauten Ministerien und Beh&ouml;rden h&auml;tten die Gespr&auml;che mit &bdquo;vorsichtigem Optimismus&ldquo; beendet. &bdquo;Jetzt sei die Politik am Zug&ldquo;, sagte Caritasdirektor Michael Landau.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\"><strong>Gespr&auml;che &uuml;ber Grundversorgung und Arbeit<\/strong><br \/>\n\tZun&auml;chst will das Innenministerium jeden Einzelfall der betroffenen Asylwerber pr&uuml;fen, ob eine Wiederaufnahme in die Grundversorgung m&ouml;glich ist. Die vor fast vier Wochen aus Traiskirchen nach Wien gewanderten Fl&uuml;chtlinge haben den Status dadurch verloren, dass sie Bundesl&auml;ndergrenzen &uuml;berschritten haben.<br \/>\n\tEs sei weiters zugesagt worden, dass es zum Zugang von Asylwerbern zum Arbeitsmarkt vertiefende Expertengespr&auml;che geben soll. Gemeinsam mit der Diakonie sei den Fl&uuml;chtlingen angeboten worden, aus der Votivkirche in warme Quartiere zu &uuml;bersiedeln. Die Fl&uuml;chtlinge wollten nach dem runden Tisch dar&uuml;ber beraten.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<strong>&bdquo;Keine Erpressung durch Aktivisten&ldquo;<\/strong><br \/>\n\tAusdr&uuml;cklich unterschied die Caritas &bdquo;zwischen der Anh&ouml;rung der &Auml;ngste und Sorgen der verzweifelten Fl&uuml;chtlinge&ldquo; und den &bdquo;Instrumentalisierungsversuchen&ldquo; verschiedener Aktivisten. Caritas-Direktor Landau unterstrich nach dem runden Tisch, dass es keine &bdquo;Erpressung durch Aktivisten von rechts oder links&ldquo; geben und niemand &bdquo;auf Kosten der Fl&uuml;chtlinge Politik machen&ldquo; d&uuml;rfe.<br \/>\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Schon vor dem runden Tisch wies die Caritas darauf hin, dass es in der Votivkirche bzw. im Park davor neben den &bdquo;verzweifelten Asylwerbern&ldquo; und &bdquo;Unterst&uuml;tzern, denen die Hilfe ein Herzensanliegen ist, leider auch Aktivisten&ldquo; &#8211; auch aus Deutschland &#8211; gebe, die genau das t&auml;ten.<br \/>\n\tVertreter des Innenministeriums h&auml;tten klargestellt, kein Fl&uuml;chtling solle in einem Zelt schlafen m&uuml;ssen, niemand solle unversorgt auf der Stra&szlig;e stehen, sagte Schwertner. In diesem Zusammenhang erkl&auml;rte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (&Ouml;VP) via Aussendung, in &Ouml;sterreich m&uuml;sse niemand frieren. Daher appelliere sie an die Aktionisten, &bdquo;die Asylwerber nicht weiter zu instrumentalisieren, sondern sie in die sowohl vom Innenministerium, von der Stadt Wien als auch von der Caritas zur Verf&uuml;gung gestellten Unterk&uuml;nfte ziehen zu lassen&ldquo;.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\"><strong>20 bis 25 Fl&uuml;chtlinge in Votivkirche<\/strong><br \/>\n\tIn der Votivkirche &#8211; wo es &bdquo;bitterkalt&ldquo; sei &#8211; halten sich laut Angaben von Caritas-Sprecher Klaus Schwertner derzeit rund 20 bis 25 Fl&uuml;chtlinge auf. Sie setzen sich f&uuml;r die freie Wahl des Aufenthaltsortes sowie die Anerkennung von sozio&ouml;konomischen Fluchtmotiven neben den bisher anerkannten Fluchtgr&uuml;nden ein &#8211; mehr dazu in Protestgruppe fordert Gespr&auml;che.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif\"><span style=\"font-size: 14px\">Quelle: <a href=\"http:\/\/wien.orf.at\/news\/stories\/2564004\/\">http:\/\/wien.orf.at\/news\/stories\/2564004\/<\/a><\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Votivkirche: Runder Tisch zu Asyl Nach dem von Fl&uuml;chtlingsaktivisten geforderten und von der Caritas veranstalteten runden Tisch zu Asylfragen sei &bdquo;jetzt die Politik am Zug&ldquo;, hie&szlig; es am Freitagnachmittag. 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