{"id":3874,"date":"2013-01-17T11:19:32","date_gmt":"2013-01-17T11:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3874"},"modified":"2013-09-13T00:58:37","modified_gmt":"2013-09-12T22:58:37","slug":"mali-christen-haben-gemischte-gefuhle-uber-frankreicheinsatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3874","title":{"rendered":"Mali: Christen haben gemischte Gef\u00fchle \u00fcber Frankreicheinsatz"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\">Die Christen im S&uuml;den Malis sind froh, dass die internationale Gemeinschaft sich um die Situation in ihrem Land k&uuml;mmert. Sie seien aber entt&auml;uscht, wie der ausl&auml;ndische Milit&auml;reinsatz erfolge. Das sagt der Generalsekret&auml;r der Bischofskonferenz von Mali, Pater Edmond Dembel&eacute;. Die franz&ouml;sische Regierung habe bisher immer versichert, nicht direkt milit&auml;risch im Norden eingreifen zu wollen, so P. Dembel&eacute;, sondern es hie&szlig; immer, dass Frankreich die malische Armee logistisch unterst&uuml;tzen werde.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<!--more--><em>&bdquo;Wir Christen im S&uuml;den verstehen zwar, dass ein externer Milit&auml;reinsatz unumg&auml;nglich geworden ist. Unsere Armee ist zu schwach, um den Angriffen der Extremisten im Norden Stand zu halten.<br \/>\n\tWir als Kirche haben in der Zwischenzeit all unsere Hilfseins&auml;tze verst&auml;rkt und Strukturen geschaffen, um den Menschen &ndash; egal ob Christen oder Muslime &ndash; beizustehen. Allein in der Region um Bamako haben wir hunderte von Fl&uuml;chtlingen aufgenommen. Die Bisch&ouml;fe des Landes werden n&auml;chste Woche zusammenkommen, um &uuml;ber das weitere Vorgehen bei den Hilfsleistungen und Gespr&auml;chen zu besprechen.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>\tFrankreichs Pr&auml;sident Francois Hollande ist wohl anderer Meinung als die Bisch&ouml;fe Malis: Der franz&ouml;sische Kampfeinsatz in Mali wird nach Angaben Frankreichs vom UNO-Sicherheitsrat sowie vielen Staaten und von der malischen Bev&ouml;lkerung gutgehei&szlig;en, hei&szlig;t es in Paris. F&uuml;r den Generalsekret&auml;r der Bischofskonferenz gehe es jetzt nicht darum, Recht zu haben, sondern so schnell wie m&ouml;glich die Gespr&auml;che zwischen den Konfliktparteien zu suchen.\n<\/p>\n<p>\n\t<em>&bdquo;Wir sind zuversichtlich, dass sich alles zum Guten wenden wird. Es wird sicherlich bald eine L&ouml;sung geben, die alle zufrieden stellen wird. Denn niemand profitiert von dieser Situation. Wichtig ist, dass der Dialog aufgenommen wird und sich alle daran beteiligen. Die Bev&ouml;lkerung will auf jeden Fall ein Ende jeglicher Gewalt.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p>\tDie Gewaltwelle scheint aber derzeit alles andere als zu enden: Am Montag eroberten die Islamisten auf ihrem Feldzug in den S&uuml;den trotz heftiger Angriffe franz&ouml;sischer Kampfjets die Ortschaft Diabaly und schickten d&uuml;stere Drohungen nach Paris: Frankreich habe mit seiner Intervention die &bdquo;T&uuml;ren zur H&ouml;lle&ldquo; aufgestossen, sagte ein Rebellenf&uuml;hrer.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\n\t<span style=\"font-size: 14px\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif\"><font size=\"3\"><font color=\"#000000\"><font face=\"Times New Roman\">&nbsp;<\/font><\/font><\/font><\/span><\/span>Quelle: Radio Vatikan<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Christen im S&uuml;den Malis sind froh, dass die internationale Gemeinschaft sich um die Situation in ihrem Land k&uuml;mmert. 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