{"id":3978,"date":"2013-02-20T12:02:11","date_gmt":"2013-02-20T12:02:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3978"},"modified":"2013-07-11T08:07:01","modified_gmt":"2013-07-11T08:07:01","slug":"100-geburtstag-von-franziska-jagerstatter-am-4-marz-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3978","title":{"rendered":"100. Geburtstag von Franziska J\u00e4gerst\u00e4tter am 4.M\u00e4rz 2013"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter, die Witwe des seligen Franz J&auml;gerst&auml;tter feiert am 4. M&auml;rz 2013 ihren 100. Geburtstag. Die Familie J&auml;gerst&auml;tter und die Di&ouml;zese Linz feiern den Geburtstag in einem Festgottesdienst am <strong>Montag, 4. M&auml;rz um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Radegund<\/strong> mit Di&ouml;zesanbischof Dr. Ludwig Schwarz und am <strong>Sonntag, 3. M&auml;rz um 10.00 Uhr<\/strong> in einem Gedenkgottesdienst<strong> im Linzer Mariendom<\/strong>.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter ist ihrem Mann &uuml;ber die Jahrzehnte sehr eng verbunden und &uuml;bersetzt mit ihrem Leben die Botschaft des Seligen in die heutige Zeit hinein. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Wir verdanken ihr in gewisser Weise Franz J&auml;gerst&auml;tter<!--more--><\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Der heutige Innsbrucker Di&ouml;zesanbischof Dr. Manfred Scheuer sagte in einer Predigt &uuml;ber Franziska J&auml;gerst&auml;tter: &bdquo;Auch und gerade seine Frau Franziska hat der Brief Christi erreicht. Wir verdanken ihr in gewisser Weise Franz J&auml;gerst&auml;tter. Sicher war es sein ureigener Weg in der Einsamkeit seiner Gewissensentscheidung. Und doch: Sie war zun&auml;chst religi&ouml;s die Aktivere; Sie hat die Melodie Gottes in sich aufgenommen. So ist f&uuml;r Franz der Wille Gottes auch durch Franziska vermittelt worden. Wenn sie nicht zu ihm gehalten h&auml;tte, dann h&auml;tte er niemanden gehabt. Sie war wichtig f&uuml;r ihn, dass er so geworden ist.&ldquo;<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Festprogramm, Veranstaltungen zum 100. Geburtstag:<\/span><\/strong><span lang=\"DE\"> <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Freitag, 22. 2. 2013 Kard. K&ouml;nig Haus, Wien Lainz, 15.00 bis 21.00 Uhr: <\/span><\/strong><b><span lang=\"DE\">Heilig wird man nicht alleine.<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> Kurzsymposium zum 100. Geburtstag Franziska J&auml;gerst&auml;tters. U. a. Vortrag von Dr. Erna Putz, Ausstellung der Franziska J&auml;gerst&auml;tter Portr&auml;tzeichnungen von P. Raphael Statt OCist, Pr&auml;sentation von Sch&uuml;lerarbeiten aus Wien, Textmeditation in der Kapelle des Bidungshauses, in der sich eine Reliquie des Seligen befindet.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">100. Geburtstag von Franziska J&auml;gerst&auml;tter am 4. M&auml;rz<\/span><\/b><br \/>\n\t<span lang=\"DE\">So 3.3., 10.00 Uhr: <b>Gedenk-Gottesdienst im Linzer Mariendom<\/b> mit anschlie&szlig;ender Statio bei der J&auml;gerst&auml;tter-Stele<br \/>\n\tMo 4.3., 16.00 Uhr: <b>Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Radegund<\/b> anl&auml;sslich des 100. Geburtstages von Franziska J&auml;gerst&auml;tter, u. a. mit Di&ouml;zesanbischof Dr. Ludwig Schwarz, Bischof em. Maximilian Aichern.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Sch&uuml;lerInnen-Wettbewerb 2013: Selig, die Frieden stiften &#8211; die treibende Kraft der J&auml;gerst&auml;tters. <\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Ausgehend von der P&auml;dagogischen Hochschule der Di&ouml;zese Linz sind alle Schulen zu einem Wettbewerb eingeladen, sich mit Leben und Denken von Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter zu befassen.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\tDie Schicksale von Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter und deren Kinder bewegen immer wieder. Franz, ein junger, gl&auml;ubiger Bauer hat offene Augen und Ohren f&uuml;r die Ereignisse w&auml;hrend der NS-Zeit. Das gro&szlig;e Verbrechen ist f&uuml;r ihn der Krieg; er sieht es als Schuld an, zu k&auml;mpfen und andere Menschen zu t&ouml;ten, damit Hitler die ganze Welt beherrschen k&ouml;nne. Er wei&szlig;, dass diese Entscheidung sein Leben kosten wird und ist im Zweifel, ob er dies seiner Familie zumuten d&uuml;rfe. Seine Frau Franziska versteht die Motive ihres Mannes und h&auml;lt zu ihm.\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Aus diesem Grund sind unter dem Ehrenschutz von Landeshauptmann Dr. Josef P&uuml;hringer, Bischof Dr. Ludwig Schwarz und Superintendent Dr. Gerold Lehner Sch&uuml;ler aller Altersgruppen eingeladen, sich mit dem Leben und Denken dieser beiden Menschen auseinander zu setzen. Informationen: Thomas Schlager-Weidinger, Tel. 0732\/7722666 &#8211; 1191, t.schlager-weidinger@ph-linz.at<!--more--><\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">8. bis 10. M&auml;rz 2013: <\/span><b><span lang=\"DE\">J&auml;gerst&auml;tter-Schwerpunkt in der Pfarre Kappel bei Solothurn, Schweiz<\/span><\/b><span lang=\"DE\">, mit Ausstellung, Jugendprojekt, J&auml;gerst&auml;tter Kreuzweg und Vortrag von Dr.in Erna Putz<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Palmsonntag, 24. M&auml;rz 2013: Bruder Klausen Museum in <b>Sachseln (Schweiz),<\/b> 11.00 Uhr, Er&ouml;ffnung des renovierten Museums mit einer <b>J&auml;gerst&auml;tter-Sonderaustellung<\/b>, die den Sommer &uuml;ber zu sehen sein wird. Um 17.00 Uhr J&auml;gerst&auml;tter-Vortrag von Dr.in Erna Putz.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">B&uuml;cher, Theaterst&uuml;cke und zahlreiche Medienberichte wurden mit und &uuml;ber das Leben von Franziska J&auml;gerst&auml;tter verfasst<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Das Theater des Kindes spielte im Kulturhauptstadtjahr 2009 mit Eike Baum in der Rolle von Franziska J&auml;gerst&auml;tter Szenen aus ihrem Leben nach. Felix Mitterer hat aktuell ein St&uuml;ck &uuml;ber Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter geschrieben, es wird dieses Jahr in Stadt Haag und im Theater in der Josefstadt in Wien uraufgef&uuml;hrt.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Zahlreiche Sch&uuml;lerprojekte haben die Beziehung, Ehe und Liebe zwischen Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter zum Thema, weil vor allem j&uuml;ngere Menschen diese innige Verbindung sehr fasziniert.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Im Jahr 2007 brachte die J&auml;gerst&auml;tterbiographin Dr.in Erna Putz den gesamten Briefwechsel zwischen Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter im Styriaverlag heraus. Die Briefe geben Zeugnis von der engen Beziehung der Eheleute. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter: Lebenslauf <\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">(Zusammenfassung einer biografischen Hinf&uuml;hrung zu Franziska J&auml;gerst&auml;tter von Dr.in Erna Putz, und einer Predigt von Bischof Dr. Manfred Scheuer in: Wir haben einander gest&auml;rkt. Briefe an Franziska J&auml;gerst&auml;tter zum 90. Geburtstag, 2003)<\/span><span lang=\"DE\"> <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter wurde am 4. M&auml;rz 1913 in Hochburg\/Ober&ouml;sterreich (am gegen&uuml;berliegenden Salzachufer liegt Burghausen) in eine gro&szlig;e Bauernfamilie mit Vater Lorenz Schwanninger und Mutter Maria, geb. Zeitelmeier, geboren. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Franziska war eine gute Sch&uuml;lerin. Gebet und Glaube spielten in der Familie eine wichtige Rolle, auch das Interesse am Zeitgeschehen. Sie arbeitete am elterlichen Bauernhof, in der K&uuml;che eines Gasthofes und verdiente sich ein paar Groschen im Aufstellen der Kegeln in der Kegelbahn. Hier begegnete sie Franz J&auml;gerst&auml;tter.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE-CH\">Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter heirateten<\/span><\/strong><span lang=\"DE-CH\"> am Gr&uuml;ndonnerstag, 9. April 1936 und fuhren anschlie&szlig;end auf Hochzeitsreise nach Rom. 1937,1938 und 1940 wurden die T&ouml;chter Rosalia, Maria und Aloisia geboren. Franziska J&auml;gerst&auml;tter lud ihren Mann zum Bibellesen und Beten ein, das er auch in der Zeit mit den kleinen Kindern weiterpraktizierte.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Als Franz J&auml;gerst&auml;tter an der Volksbefragung &uuml;ber den &bdquo;Anschluss&ldquo; &Ouml;sterreichs nicht teilnehmen wollte, dr&auml;ngte ihn Franziska dazu. Sie erkannte damals, dass es Bereiche gab, in denen sie ihren Mann nicht unter Druck setzen durfte. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Als Franz J&auml;gerst&auml;tter ein zweites Mal zur Wehrmacht einr&uuml;cken sollte und er diesem nicht folgen wollte, erkl&auml;rte Franziska auf die Frage, warum ihr Mann nicht wieder in den Krieg gezogen sei: &bdquo;Weil sie (die Nationalsozialisten) die Kirche so verfolgt haben.&quot; Der Preis der Entscheidung war dem Ehepaar klar. Anfangs versuchte Franziska ihren Mann umzustimmen. Doch als es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der Verwandtschaft kam, trat sie an seine Seite: <strong><span>&bdquo;Er h&auml;tte ja sonst niemanden gehabt, wenn ich nicht zu ihm gehalten h&auml;tte.&ldquo;<\/span><\/strong><\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter stellte sich nicht gegen die Gewissensentscheidung von Franz, auch wenn deren t&ouml;dlicher Ausgang absehbar war. Die Briefe an ihren inhaftierten Mann bewegen in dem, was sie enthalten, und dadurch, was sie nicht enthalten. Sie sorgte sich um seine seelische Verfassung, respektierte aber seine Entscheidung. Nicht einmal Passagen wie: &bdquo;Denk doch an mich und unsere Kinder&ldquo; finden sich.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Nach dem Todesurteil wurde eine Begegnung in Berlin durch den Pflichtverteidiger erm&ouml;glicht. <strong><span>Dort konnten die Eheleute sich kurz verabschieden.<\/span><\/strong> Am 9. August 1943, zum Zeitpunkt des Todes ihres Mannes, sp&uuml;rte Franziska eine starke Verbindung zu ihm, sie merkte sich die Uhrzeit.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE-CH\">Nach der Ermordung<\/span><\/strong><span lang=\"DE-CH\"> J&auml;gerst&auml;tters warfen manche Menschen ihr vor, durch ihre Religiosit&auml;t mit Schuld an der Verweigerung des Wehrdienstes ihres Mannes aus religi&ouml;sen Gr&uuml;nden zu sein. Die Diskriminierung der Frau und der ganzen Familie setzte sich nach Kriegsende fort.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE-CH\">Nach dem Krieg<\/span><\/strong><span lang=\"DE-CH\"> setzte Franziska J&auml;gerst&auml;tter die Arbeit am Bauernhof mit Hilfe ihres Vaters und ihrer Schwester fort. Sie war &uuml;ber 30 Jahre lang Mesnerin an der Pfarrkirche St. Radegund, Lektorin, Kommunionspenderin sowie Leiterin der pfarrlichen Katholischen Frauenbewegung.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Seit dem Tod von Franz J&auml;gerst&auml;tter ist Franziska mit hunderten Menschen in <strong><span>Briefkontakt<\/span><\/strong>. Pfarrer Heinrich Kreutzberg, der geistliche Begleiter J&auml;gerst&auml;tters in Berlin, nahm gleich nach dessen Tod Kontakt mit Franziska auf. 1964 kam vom US-amerikanischen Soziologen Gordon Zahn die erste Biografie heraus: &bdquo;In Solitary Witness. <\/span><span lang=\"DE\">The Life and Death of Franz J&auml;gerst&auml;tter&ldquo;. <\/span><span lang=\"DE-CH\">Eine F&uuml;lle an Reaktionen aus den USA und England war die Folge. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">In &Ouml;sterreich und Deutschland weckten das Buch und der Film von Axel Corti 1971 das Interesse an Franz J&auml;gerst&auml;tter. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Seit dem Amtsantritt von Bischof Maximilian Aichern in Linz (1982) werden Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter auch von Seiten der Di&ouml;zese gew&uuml;rdigt. Bischof Aichern begann das Seligsprechungsverfahren von Franz J&auml;gerst&auml;tter.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Am 7. Mai 1997, 54 Jahre nach seiner Hinrichtung, wurde vom Landgericht Berlin das Todesurteil gegen J&auml;gerst&auml;tter aufgehoben. Die Aufhebung kommt einem Freispruch gleich und bedeutet moralische und juristische Rechtfertigung seiner Handlung. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Im Aufhebungsbeschluss hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: Franz J&auml;gerst&auml;tter &hellip;wird auf die Antr&auml;ge von Franziska J&auml;gerst&auml;tter, &hellip; sowie auf Antrag der Staatsanwaltschaft I bei dem Landesgericht Berlin das Feldurteil des Reichskriegsgerichtes vom 6. Juli 1943 aufgehoben&ldquo;.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">1997 wird der Seligsprechungsprozess f&uuml;r Franz J&auml;gerst&auml;tter offiziell er&ouml;ffnet und am 21. Juni 2001 auf di&ouml;zesaner Ebene abgeschlossen.<br \/>\n\tDer Vatikan best&auml;tigt am 1.Juni 2007 offiziell das Martyrium.<br \/>\n\tAm 26. Oktober 2007 wurde Franz J&auml;gerst&auml;tter im Linzer Mariendom selig gesprochen. Franziska J&auml;gerst&auml;tter trug in ber&uuml;hrender Weise eine Reliquie ihres geliebten Mannes w&auml;hrend des Festgottesdienstes zum Altar.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter hat mittlerweile <b>14<strong><span> Enkel und 17 Urenkel<\/span><\/strong><\/b>. Mutter, T&ouml;chter und Enkel sind verbunden in der hohen Wertsch&auml;tzung des Glaubenszeugnisses Franz J&auml;gerst&auml;tters. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Wenn Franziska auf ihr gro&szlig;es Leid angesprochen wird, das sie zu tragen hatte, gibt sie mitunter zur Antwort: <strong><span>&bdquo;Es war ein langer Karfreitag. Aber ich denke, dass ich jetzt schon n&auml;her an Ostern bin.&quot;<\/span><\/strong><\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE-CH\">Auszeichnungen:<\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE-CH\">Am 16. April 2007 verlieh Landeshauptmann Dr. Josef P&uuml;hringer das <b>Goldene Verdienstzeichen des Landes Ober&ouml;sterreich<\/b> an Franziska J&auml;gerst&auml;tter.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Am 20. Mai 2007 &uuml;berreichte Landeshauptmann Dr. Josef P&uuml;hringer in Vertretung von Bundespr&auml;sident Dr. Heinz Fischer das <b>Goldene Verdienstzeichen der Republik &Ouml;sterreich<\/b> an Franziska J&auml;gerst&auml;tter im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Franz J&auml;gerst&auml;tter in St. Radegund.<br \/>\n\tAm 30. Juni 2010 bekam Franziska J&auml;gerst&auml;tter das <b>P&auml;pstliche <strong><span>Ehrenzeichen &bdquo;Pro Ecclesia et Pontifice&ldquo;<\/span><\/strong><\/b> durch Di&ouml;zesanbischof Dr. Ludwig Schwarz verliehen.<br \/>\n\tBischof Schwarz hob bei der &Uuml;berreichung hervor, dass Franziska J&auml;gerst&auml;tter in ihrem Leben viel Gro&szlig;es, aber auch Schweres und Bitteres erlebt und mitgemacht habe. Ihr Stehen zur Kirche und zu den Menschen trotz mancher Angriffe, ihre Geduld und Freundlichkeit und ihre Gespr&auml;chsbereitschaft seien zu bewundern. &bdquo;Auch in ihrem hohen Alter ist sie bereit, mit Besuchern &uuml;ber ihren Glauben und ihre Lebenserfahrungen zu sprechen und immer wieder auch an der Grabstelle ihres Gatten zu beten&ldquo;, so der Bischof weiter: &bdquo;Daher war es mir ein echtes Bed&uuml;rfnis, diese tiefgl&auml;ubige und gro&szlig;artige Frau und Mutter f&uuml;r eine P&auml;pstliche Auszeichnung vorzuschlagen. Ich freue mich, dass diesem Wunsch entsprochen wurde und das P&auml;pstliche Ehrenkreuz &sbquo;Pro Ecclesia et Pontifice&rsquo; (F&uuml;r Kirche und Papst) &uuml;bermittelt wurde.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Theaterst&uuml;cke, Film, R&auml;ume, Papstbesuch<\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Theaterst&uuml;ck &bdquo;Franziska J&auml;gerst&auml;tter erz&auml;hlt&ldquo;<\/span><\/b><span lang=\"DE\"> &#8211;<b> <\/b>f&uuml;r alle ab 9 Jahre. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Das &bdquo;Theater des Kindes&ldquo; hat sich in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas und des Sch&auml;xpir-Festivals mit dem Leben von Franziska J&auml;gerst&auml;tter besch&auml;ftigt und ein Theaterst&uuml;ck initiiert. Die Urauff&uuml;hrung war am 26. Juni 2009. Die Schauspielerin Eike Baum erhielt f&uuml;r die Rolle der Franziska J&auml;gerst&auml;tter am 16. Februar 2011 den B&uuml;hnenkunstpreis des Landes Ober&ouml;sterreich.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"articleheader\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Franziska J&auml;gerst&auml;tter besuchte den Papst <\/span><\/b><span lang=\"DE\">anl&auml;sslich der Pr&auml;sentation einer italienischen J&auml;gerst&auml;tterbiografie. Bei der Generalaudienz am 10. Dezember 2008&nbsp;ist Franziska J&auml;gerst&auml;tter mit Papst Benedikt XVI. zusammengetroffen. Die 95-J&auml;hrige nahm gemeinsam mit Kardinal Christoph Sch&ouml;nborn an der Generalaudienz teil.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Film &uuml;ber Franziska J&auml;gerst&auml;tter <\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Der Film &bdquo;Die Witwe des Helden &ndash; Das Leben der Franziska J&auml;gerst&auml;tter&quot; zeichnet das Portr&auml;t der damals 93-j&auml;hrigen Franziska J&auml;gerst&auml;tter. Sie hat das Schicksal angenommen und ist dabei ein lebensfroher Mensch geblieben &#8211; mit einer starken Ausstrahlung. (Buch&amp;Regie: Irene Kl&uuml;nder; Sprecherin: Senta Berger) Ausstrahlung am 9. September 2007 in ARD<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Theaterst&uuml;ck &uuml;ber Franz J&auml;gerst&auml;tter von Felix Mitterer im Theatersommer Haag und im Theater in der Josefstadt 2013<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Das Theater in der Josefstadt bringt in Zusammenarbeit mit dem Theatersommer Haag ein neues St&uuml;ck des &ouml;sterreichischen Dramatikers und Autors Felix Mitterer &bdquo;J&Auml;GERST&Auml;TTER&ldquo; im Juni 2013 zur Urauff&uuml;hrung. Felix Mitterer beschreibt in &bdquo;J&Auml;GERST&Auml;TTER&ldquo; die Not des &ouml;sterreichischen Kriegsdienstverweigerers Franz J&auml;gerst&auml;tter, der 1943 von den Nazis hingerichtet wurde und erkl&auml;rte in der Pressekonferenz am 12.10. in Haag, dass Gespr&auml;che mit der Familie J&auml;gerst&auml;tter und die Forschungen der J&auml;gerst&auml;tterbiographin Dr.in Erna Putz und der Di&ouml;zese Linz Grundlage f&uuml;r seine Arbeit waren. Gregor Blo&eacute;b, Intendant des Theatersommers Haag, wird Franz J&auml;gerst&auml;tter spielen. Premiere ist am 20. Juni 2013 im Theater in der Josefstadt und am 3. Juli 2013, Theatersommer Haag.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\"><a href=\"http:\/\/www.dioezese-linz.at\/redaktion\/index.php?action_new=Lesen&amp;Article_ID=64136\"><span>http:\/\/www.dioezese-linz.at\/redaktion\/index.php?action_new=Lesen&amp;Article_ID=64136<\/span><\/a><\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Neuer Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter-Raum im Kardinal K&ouml;nig Haus in Wien<\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Die Bibliothek des Kardinal K&ouml;nig Hauses ist nach Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter benannt worden. Aus diesem Anlass fand am 29. Juni 2011 ein Studien-Nachmittag statt.<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Die Verehrung Franz J&auml;gerst&auml;tters ist, besonders in den USA, von einigen Jesuiten stark gef&ouml;rdert worden &ndash; vor allem in der Zeit des Vietnam-Kriegs. Schon zuvor hat auf dem II. Vatikanischen Konzil ein Jesuit, Erzbischof em. Roberts SJ aus Bombay, den &bdquo;Fall J&auml;gerst&auml;tter&ldquo; vorgetragen und damit zu einem klaren Votum des Konzils f&uuml;r staatliche Regelungen f&uuml;r Wehrdienstverweigerer beigetragen (vgl. Gaudium et Spes 79). <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<span lang=\"DE\">Alle Berichte &uuml;ber Franz J&auml;gerst&auml;tter weisen darauf hin, dass seine Ehe mit Franziska J&auml;gerst&auml;tter eine wesentliche St&uuml;tze f&uuml;r seine Gewissensentscheidung gewesen ist. Franziska J&auml;gerst&auml;tter stand und steht zur Entscheidung ihres Mannes und hat daf&uuml;r selbst viele Opfer gebracht.<br \/>\n\tIn den Kursen und Lehrg&auml;ngen im Kardinal K&ouml;nig Haus geht es oft um die Bildung des Gewissens, um schwierige Entscheidungen, um das Zur&uuml;ckstellen von Eigeninteressen &ndash; und daf&uuml;r stehen Franz und Franziska J&auml;gerst&auml;tter.<br \/>\n\tIn der Kapelle des Kardinal K&ouml;nig Hauses befindet sich eine Reliquie des Seligen Franz J&auml;gerst&auml;tter. <\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Literatur:<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Franz J&auml;gerst&auml;tter. Der gesamte Briefwechsel mit Franziska.<\/span><\/strong><strong><span lang=\"DE\"> Aufzeichnungen 1941-1943. <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Herausgegeben von Erna Putz mit einem Geleitwort von manfred Scheuer, Styria, Wien-Graz-Klagenfurt, 2007<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<strong><span lang=\"DE\">Wir haben einander gest&auml;rkt. Briefe an Franziska J&auml;gerst&auml;tter zum 90. Geburtstag, <\/span><\/strong><span lang=\"DE\">Erna Putz, Manfred Scheuer (Hg.), Edition KirchenZeitung, Linz 2003<\/span>\n<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">\n\t<b><span lang=\"DE\">Junge Briefe an die J&auml;gerst&auml;tters<\/span><\/b>\n<\/p>\n<p class=\"articlesubheader\" style=\"margin: 0cm 0cm 0pt\">\n\t<span lang=\"DE\">Am 25. Oktober 2008, einen Tag vor dem Jahrestag der Seligsprechung Franz J&auml;gerst&auml;tters (am 26. 10. 2007 im Linzer Mariendom) wurde in der P&auml;dagogischen Hochschule der Di&ouml;zese Linz das Buch &bdquo;Liebe Franziska, lieber Franz! Junge Briefe an die J&auml;gerst&auml;tters&ldquo; pr&auml;sentiert. Darin werden 90 Briefe eines Sch&uuml;lerwettbewerbes abgedruckt, wo sich 400 Sch&uuml;lerInnen auf beeindruckende Art und Weise mit dem Leben des ober&ouml;sterreichischen Kriegsdienstverweigerers auseinandersetzten und Briefe an die Familie J&auml;gerst&auml;tter schrieben.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franziska J&auml;gerst&auml;tter, die Witwe des seligen Franz J&auml;gerst&auml;tter feiert am 4. M&auml;rz 2013 ihren 100. Geburtstag. Die Familie J&auml;gerst&auml;tter und die Di&ouml;zese Linz feiern den Geburtstag in einem Festgottesdienst am Montag, 4. M&auml;rz um 16.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Radegund mit Di&ouml;zesanbischof Dr. Ludwig Schwarz und am Sonntag, 3. M&auml;rz um 10.00 Uhr in &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=3978\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201e100. 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