{"id":5793,"date":"2013-12-28T17:10:12","date_gmt":"2013-12-28T16:10:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=5793"},"modified":"2013-12-28T17:10:12","modified_gmt":"2013-12-28T16:10:12","slug":"friedensbotschaft-von-papst-franziskus-zur-feier-des-weltfriedenstages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=5793","title":{"rendered":"Friedensbotschaft von Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Die Friedensbotschaft von Papst Franziskus&nbsp;f&uuml;r den Weltfriedenstag wurde am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht. F&uuml;r Papst Franziskus spielt&nbsp;vor allem die Br&uuml;derlichkeit&nbsp; &#8211; als Fundament und Weg des Friedens- eine gro&szlig;e Rolle.<br \/>\n\tAus seiner Rede:<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">&quot;Das vorausgeschickt, ist es leicht zu verstehen, dass die Br&uuml;derlichkeit das Fundament und der Weg des Friedens ist. Die Sozialenzykliken meiner Vorg&auml;nger bieten in diesem Sinn eine wertvolle Hilfe. Es w&auml;re ausreichend, auf die Definitionen des Friedens in der Enzyklika Populorum progressio von Papst Paul VI. oder in der Enzyklika Sollicitudo rei socialis von Papst Johannes Paul II. zur&uuml;ckzugreifen. Aus der ersten entnehmen wir, dass die ganzheitliche Entwicklung der V&ouml;lker der neue Name f&uuml;r den Frieden ist, und aus der zweiten, dass der Friede ein opus solidaritatis ist.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Papst Paul VI. bekr&auml;ftigt, dass nicht nur die einzelnen Menschen, sondern auch die Nationen einander in einem Geist der Br&uuml;derlichkeit begegnen m&uuml;ssen. Und er erkl&auml;rt: &raquo;In diesem gegenseitigen Verstehen und in dieser Freundschaft, in dieser heiligen Gemeinschaft m&uuml;ssen wir zusammenarbeiten, um die gemeinsame Zukunft der Menschheit aufzubauen.&laquo; Diese Aufgabe betrifft an erster Stelle die am meisten Bevorzugten. Ihre Pflicht ist in der menschlichen und &uuml;bernat&uuml;rlichen Br&uuml;derlichkeit verankert und erscheint unter dreifachem Aspekt: die Aufgabe der Solidarit&auml;t, die verlangt, dass die reichen Nationen den weniger fortgeschrittenen helfen; die Aufgabe der sozialen Gerechtigkeit, die eine Neuordnung der gest&ouml;rten Beziehungen zwischen starken und schwachen V&ouml;lkern unter korrekteren Bedingungen verlangt; die Aufgabe der allumfassenden N&auml;chstenliebe, die die F&ouml;rderung einer menschlicheren Welt f&uuml;r alle einschlie&szlig;t, einer Welt, in der alle etwas zu geben und etwas zu empfangen haben, ohne dass der Fortschritt der einen ein Hindernis f&uuml;r die Entwicklung der anderen darstellt.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Wenn man den Frieden als opus solidaritatis betrachtet, ist es zugleich unm&ouml;glich, in der br&uuml;derlichen Gemeinschaft nicht sein wesentliches Fundament zu sehen. Der Friede, sagt Johannes Paul II., ist ein unteilbares Gut. Entweder ist er das Gut aller oder von niemandem. Er kann als bessere Lebensqualit&auml;t und als menschlichere und nachhaltigere Entwicklung nur dann wirklich errungen und genossen werden, wenn in allen die &raquo;feste und best&auml;ndige Entschlossenheit, sich f&uuml;r das Gemeinwohl einzusetzen&laquo; erweckt wird. Das schlie&szlig;t ein, sich nicht von der &raquo;Gier nach Profit&laquo; und vom &raquo;Durst nach Macht&laquo; leiten zu lassen. Es bedarf der Bereitschaft, sich &raquo;f&uuml;r den anderen zu &bdquo;verlieren&ldquo;, anstatt ihn auszubeuten, und ihm zu &bdquo;dienen&ldquo;, anstatt ihn um eines Vorteils willen zu unterdr&uuml;cken [&hellip;] den &bdquo;anderen&ldquo; &ndash; Person, Volk oder Nation &ndash; nicht als irgendein Mittel zu sehen, dessen Arbeitsf&auml;higkeit und K&ouml;rperkraft man zu niedrigen Kosten ausbeutet und den man, wenn er nicht mehr dient, zur&uuml;ckl&auml;sst, sondern als ein uns &bdquo;gleiches&ldquo; Wesen, eine &bdquo;Hilfe&ldquo; f&uuml;r uns.&laquo;<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Die christliche Solidarit&auml;t setzt voraus, dass der N&auml;chste geliebt wird nicht nur als &raquo;ein menschliches Wesen mit seinen Rechten und seiner grundlegenden Gleichheit mit allen, sondern [als] das lebendige Abbild Gottes, des Vaters, erl&ouml;st durch das Blut Jesu Christi und unter das st&auml;ndige Wirken des Heiligen Geistes gestellt&laquo;, als ein anderer Bruder. Und Papst Johannes Paul II. f&auml;hrt fort: &raquo;Das Bewusstsein von der gemeinsamen Vaterschaft Gottes, von der Br&uuml;derlichkeit aller Menschen in Christus, der &bdquo;S&ouml;hne im Sohn&ldquo;, von der Gegenwart und dem lebenschaffenden Wirken des Heiligen Geistes wird dann unserem Blick auf die Welt gleichsam einen neuen Ma&szlig;stab zu ihrer Interpretation verleihen&laquo;, um ihn zu verwandeln.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Im Anhang die Rede von Papst Franziskus im Volltext:<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Friedensbotschaft-des-Papstes-Volltext.pdf\">Friedensbotschaft des Papstes Volltext<\/a><\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px;\"><span style=\"font-family: verdana,geneva,sans-serif;\">Quelle: Radio Vatikan<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Friedensbotschaft von Papst Franziskus&nbsp;f&uuml;r den Weltfriedenstag wurde am Donnerstag ver&ouml;ffentlicht. F&uuml;r Papst Franziskus spielt&nbsp;vor allem die Br&uuml;derlichkeit&nbsp; &#8211; als Fundament und Weg des Friedens- eine gro&szlig;e Rolle. Aus seiner Rede: &quot;Das vorausgeschickt, ist es leicht zu verstehen, dass die Br&uuml;derlichkeit das Fundament und der Weg des Friedens ist. Die Sozialenzykliken meiner Vorg&auml;nger bieten in &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=5793\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eFriedensbotschaft von Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":true,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[42],"tags":[840,804,197],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5793"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=5793"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5793\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5796,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/5793\/revisions\/5796"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=5793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=5793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.paxchristi.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=5793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}