{"id":5922,"date":"2014-06-15T11:55:09","date_gmt":"2014-06-15T09:55:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=5922"},"modified":"2014-06-15T11:55:09","modified_gmt":"2014-06-15T09:55:09","slug":"papst-fussball-wm-soll-fest-der-solidaritaet-unter-voelkern-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=5922","title":{"rendered":"Papst: Fu\u00dfball-WM soll Fest der Solidarit\u00e4t unter V\u00f6lkern sein"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:14px;\">Vatikanstadt (KAP)&nbsp;Die Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Brasilien sollte nach den Worten von Papst Franziskus nicht nur ein sportliches Gro&szlig;ereignis, sondern auch ein &quot;Fest der Solidarit&auml;t unter den V&ouml;lkern&quot; werden. In einer Video-Botschaft, die am Mittwoch von der wichtigsten brasilianischen Sendergruppe, &quot;TV Globo&quot;, &uuml;bertragen wurde, &auml;u&szlig;erte der Papst die Hoffnung auf &quot;heitere und ruhige&quot; Spiele, die von gegenseitigem Respekt und &quot;Br&uuml;derlichkeit unter den M&auml;nnern und Frauen der einen Menschheitsfamilie&quot; bestimmt seien. Dazu geh&ouml;re auch eine klare Absage an Egoismus und jede Form von Rassismus und Intoleranz, mahnte das Kirchenoberhaupt.<\/span><\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Fu&szlig;ball sei ein Instrument, um Werte zu vermitteln, die das Wohl der menschlichen Person und den Aufbau einer friedlicheren Gesellschaft f&ouml;rderten, betonte der Papst. Dazu geh&ouml;rten Fairness, Beharrlichkeit und Ausdauer, Freundschaft, Anteilnahme und Solidarit&auml;t. Der Fu&szlig;ball k&ouml;nne somit eine &quot;Schule zur Bildung einer Kultur der Begegnung sein, der Harmonie und Frieden unter den V&ouml;lkern bringt&quot;.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Um zu siegen m&uuml;sse man jeden Individualismus, Egoismus und jede Form von Rassismus und Intoleranz &uuml;berwinden, betonte der Papst in seiner Video-Botschaft auf Portugiesisch. Individualismus behindere im Sport die Chancen auf einen Sieg der Mannschaft. Aber im Alltagsleben schade man der Gesellschaft, wenn man die Personen in seiner Umgebung ignoriere.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">&quot;Das Geheimnis des Sieges auf dem Spielfeld wie im Alltagsleben besteht darin, dass ich meinen Mannschaftskollegen, aber auch meinen Gegner respektiere&quot;, so das Kirchenoberhaupt. &quot;Denn niemand siegt allein, weder im Sport noch im Leben! Niemand darf sich isolieren oder sich ausgeschlossen f&uuml;hlen.&quot; Zwar gewinne am Ende der WM nur eine Mannschaft den Pokal. &quot;Aber wenn wir diese Lektion des Sports lernen, werden wir letztlich alle Sieger sein&quot;, so der Papst.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<strong style=\"line-height: 1.6em;\"><span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:14px;\">Das Erbe des Jugendseelsorgers Lorenzo Massa<\/span><\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Papst Franziskus ist nach Johannes Paul II. der zweite gro&szlig;e fu&szlig;ballbegeisterte Papst. Der Klub des argentinischen Papstes ist seit seiner Kindheit &quot;Atletico San Lorenzo di Almagro&quot;, eine vom legend&auml;ren Salesianar-Jugendseelsorger P. Lorenzo Bartolom&eacute; Massa SDB (1882-1949) gegr&uuml;ndete Mannschaft.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Padre Lorenzo Massas Ziel war es, die Jugendlichen in dem von Einwanderern &uuml;berquellenden Stadtteil Almagro der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, von der Stra&szlig;e holen und ihnen mit dem Fu&szlig;ball Halt geben, den sie in ihren oft entwurzelten Familien nicht mehr hatten. Massa gr&uuml;ndete nach dem Fu&szlig;ballklub auch eine Universit&auml;t in der Tr&auml;gerschaft seines Ordens, das Instituto Tecnico Lorenzo Massa von Tucuman.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">&quot;Atletico San Lorenzo&quot; brachte es 2013 sogar zum argentinischen Herbstmeister. Gepielt wurde mit dem Konterfei von Papst Franziskus auf dem Trikot. Die erste Reise nach Gewinn der Meisterschaft ging nach Rom, wo die Mannschaft von ihrem Fan auf dem Stuhl Petri empfangen wurde.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<strong><span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">&quot;Spielen f&uuml;r das Leben&quot;<\/span><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB) ver&ouml;ffentlichte bereits vor einigen Tagen ihre Botschaft zur &quot;Copa&quot;. Unter dem Motto &quot;Jogando pela vida&quot; (Spielen f&uuml;r das Leben) hei&szlig;t es, dass die Kirche Brasiliens mit Wohlwollen und Solidarit&auml;t das gro&szlig;e Sportereignis begleitet, das so viele L&auml;nder zusammenf&uuml;hren wird und so einen Vorgeschmack auf eine universelle Verbr&uuml;derung erahnen l&auml;sst. Gleichzeitig dr&uuml;cken die Bisch&ouml;fe jedoch auch ihre Solidarit&auml;t gegen&uuml;ber jenen aus, die &quot;wegen den Bauarbeiten f&uuml;r die Fu&szlig;ballweltmeisterschaft in ihrer Menschenw&uuml;rde verletzt wurden, weil sie ihr Haus oder ihre Unterkunft verloren haben&quot;. Damit erinnern die Bisch&ouml;fe an die Hunderttausenden, die durch den Bau der Stadien und der dazugeh&ouml;rigen Infrastruktur ihre Unterkunft in den Favelas verloren haben.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<span style=\"font-size: 14px; font-family: verdana, geneva, sans-serif; line-height: 1.6em;\">Die Bisch&ouml;fe laden die Brasilianer ein mitzuwirken bei dem Projekt &quot;Copa da Paz&quot; (Weltmeisterschaft des Friedens) und bei der gleichzeitig stattfindenden Kampagne &quot;Jogando a favor da vida &#8211; denuncie o trafico humano&quot; (Spiele f&uuml;r das Leben &#8211; Bek&auml;mpfe den Menschenhandel). Gerade zur Weltmeisterschaft bef&uuml;rchten viele eine Zunahme der Prostitution und des Kindesmissbrauchs. Die Initiativen haben das Ziel dazu beizutragen, dass das sportliche Gro&szlig;-Ereignis als eine Zeit der St&auml;rkung der B&uuml;rgergesellschaft in Erinnerung bleiben wird.<\/span>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\t<br \/>\n\t<span style=\"font-family:verdana,geneva,sans-serif;\"><span style=\"font-size:14px;\">Dieser Text stammt von der Webseite&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.kathpress.at\/site\/nachrichten\/database\/62936.html\">http:\/\/www.kathpress.at\/site\/nachrichten\/database\/62936.html<\/a>&nbsp;des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur &Ouml;sterreich.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vatikanstadt (KAP)&nbsp;Die Fu&szlig;ball-Weltmeisterschaft in Brasilien sollte nach den Worten von Papst Franziskus nicht nur ein sportliches Gro&szlig;ereignis, sondern auch ein &quot;Fest der Solidarit&auml;t unter den V&ouml;lkern&quot; werden. 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