{"id":7901,"date":"2017-07-29T16:37:26","date_gmt":"2017-07-29T14:37:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=7901"},"modified":"2017-07-30T07:48:46","modified_gmt":"2017-07-30T05:48:46","slug":"hiroshima-gedenken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=7901","title":{"rendered":"Hiroshima Gedenken"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" alt=\"\" class=\"alignright\" height=\"180\" src=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/nie_wieder_hiroshima.jpg\" width=\"222\" \/> Am 6. August 1945 wurde erstmals eine Atombombe auf bewohntes Gebiet &#8211; die Gro&szlig;stadt Hiroshima in Japan &#8211; abgeworfen. Zum Gedenken an dieses Inferno werden jedes Jahr Veranstaltungen abgehalten.\n<\/p>\n<p>\n\t<!--more-->\n<\/p>\n<p>\n\tDie Hiroshima-Veranstaltung in Wien beginnt am Hiroshima-Tag, Sonntag 6. August 2017, um 18:00 Uhr am Graben, Ecke Kohlmarkt (ACHTUNG &#8211; NEUER ORT wegen Umbauarbeiten auf dem Stephansplatz) und wird um ca. 20:30 Uhr mit einem Laternenmarsch vom Graben zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Weitere Veranstaltungen findet man auf http:\/\/www.hiroshima.at\/\n<\/p>\n<p>\n\tF&uuml;r die Katholische Kirche hat <strong>Bischof Manfred Scheuer<\/strong> zum diesj&auml;hrigen Hiroshima-Tag folgende Stellungnahme abgegeben:\n<\/p>\n<p>\n\tDie katholische Kirche begr&uuml;&szlig;t das von 122 Staaten beschlossene UN-Abkommen zum Verbot von Atomwaffen. Das Abkommen kann das Bewusstsein daf&uuml;r schaffen, dass die Sicherheit eines Landes sowie jene aller L&auml;nder nicht darin besteht, eine Atombombe zu besitzen, sondern darin, dass kein Land sie besitzt. Das Abkommen kann zu einem Bewusstseinswandel beitragen f&uuml;r den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen. Bislang hat es kein Verbot f&uuml;r Atomwaffen gegeben, wohingegen die weniger zerst&ouml;rerischen chemischen und biologischen Waffen bereits verboten sind. Der Vertrag sieht ein vollst&auml;ndiges Verbot der Entwicklung und Lagerung von Atomwaffen vor. Auch die Androhung ihres Einsatzes soll nicht mehr erlaubt sein. Das Ziel muss eine Vernichtung s&auml;mtlicher Nuklearwaffen sein. Nur so kann es einen wirklichen Frieden geben. Die katholische Kirche hat auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) jeglichen Einsatz von Nuklearwaffen als &bdquo;Verbrechen gegen Gott und den Menschen&ldquo; verurteilt (GS 80). Dieser R&uuml;stungswettlauf wurde von der Kirche klar verurteilt, denn er &bdquo;ist eine der schrecklichsten Wunden der Menschheit, er sch&auml;digt unertr&auml;glich die Armen; er ist ein unertr&auml;gliches &Auml;rgernis.&ldquo; (Gaudium et spes 81; Populorum progressio 53) Der Einsatz von Massenvernichtungswaffen wurde radikal verurteilt: &bdquo;Jede Kriegshandlung, die auf die Vernichtung ganzer St&auml;dte &hellip; und ihrer Bev&ouml;lkerung unterschiedslos abstellt, ist ein Verbrechen gegen Gott und gegen den Menschen.&ldquo; (GS 80) Ge&auml;chtet wurden die Atomwaffen, verp&ouml;nt aber auch das Halten von Atomwaffen zur Abschreckung (Paul VI.) Papst Johannes Paul II. hat ohne &bdquo;Wenn&ldquo; und &bdquo;Aber&ldquo; jeden Krieg als gro&szlig;e Niederlage der Menschheit gebrandmarkt. Zuletzt hat Papst Franziskus im M&auml;rz 2017 ein weltweites Verbot von Atomwaffen gefordert. Er spricht von einem &bdquo;humanit&auml;ren Imperativ&ldquo;. Es k&ouml;nne keinen Frieden geben, solange Staaten sich &bdquo;gegenseitige Zerst&ouml;rung oder gar totale Ausl&ouml;schung&ldquo; androhten.\n<\/p>\n<p>\n\tBischof Manfred Scheuer, Linz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 6. August 1945 wurde erstmals eine Atombombe auf bewohntes Gebiet &#8211; die Gro&szlig;stadt Hiroshima in Japan &#8211; abgeworfen. 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