{"id":8716,"date":"2019-10-03T17:22:39","date_gmt":"2019-10-03T15:22:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.paxchristi.at\/?p=8716"},"modified":"2019-10-03T18:02:37","modified_gmt":"2019-10-03T16:02:37","slug":"internationale-woche-des-friedens-in-palaestina-und-israel-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=8716","title":{"rendered":"Internationale Woche des Friedens in Pal\u00e4stina und Israel 2019"},"content":{"rendered":"<p>Pax Christi International<\/p>\n<h3>Erkl\u00e4rung: \u201eMenschlichkeit und Gleichheit in der Sch\u00f6pfung Gottes<\/h3>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"http:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/jerusalem1.jpg\"><\/p>\n<div id=\"descr\" dir=\"ltr\">\n<p>12. Sep 2019<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung zur Internationalen Woche des Friedens in Pal\u00e4stina und Israel 2019<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich der vom \u00d6kumenischen Rat der Kirchen gef\u00f6rderten Weltwoche 2019 f\u00fcr den Frieden in Pal\u00e4stina und Israel (15. bis 22. September) schlie\u00dft sich Pax Christi International dem Aufruf an, die Gleichheit der Menschheit in der Sch\u00f6pfung Gottes anzuerkennen und zu verteidigen.<\/p>\n<p><!--more-->Grundlegend f\u00fcr unseren Glauben und den unserer j\u00fcdischen und muslimischen Schwestern und Br\u00fcder ist der Grundgedanke, dass alle Menschen von Gott geschaffen sind. Als Kinder eines gn\u00e4digen und liebenden Sch\u00f6pfers sind unsere Menschlichkeit und Gleichheit unantastbar. Diese Prinzipien bilden im s\u00e4kularen Bereich die Grundlage des V\u00f6lkerrechts und sind in der Erkl\u00e4rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UDHR) von 1948 verankert. Sie sind der Grundstein f\u00fcr eine gerechte, humane und freie Gesellschaft.<\/p>\n<p>F\u00fcr diejenigen, deren Leben und Zukunft von den Realit\u00e4ten in Israel-Pal\u00e4stina gepr\u00e4gt sind, k\u00f6nnte der Ruf nach Menschlichkeit und Gleichheit nicht dringender sein. Der anhaltende Konflikt in Israel-Pal\u00e4stina hat Opfer aus allen Gemeinschaften gefordert. Sowohl Israelis als auch Pal\u00e4stinenser haben durch die H\u00e4nde des anderen gelitten, und beide sind f\u00fcr entsetzliche Handlungen verantwortlich, die unschuldige Menschen gesch\u00e4digt haben. Unsere Friedensbewegung verurteilt alle Gewalttaten und ist der Ansicht, dass alle, die Aggressionen f\u00f6rdern, zur Verantwortung gezogen werden m\u00fcssen. Wir unterst\u00fctzen alle Organisationen in Israel und Pal\u00e4stina, die gewaltfreie L\u00f6sungen f\u00fcr diesen Konflikt suchen.<\/p>\n<p>Die Spirale von Gewalt und Rache hat eine Entmenschlichung des Gegen\u00fcbers angeheizt. Sie hat ein vergiftetes Umfeld geschaffen, das die grundlegende Menschlichkeit der einen erniedrigt und den inneren Wert der anderen erh\u00f6ht. Das ist im Kern die gef\u00e4hrlichste Bedrohung, die die Hoffnung auf einen gerechten und dauerhaften Frieden untergr\u00e4bt. F\u00fcr Pal\u00e4stinenser, ob sie nun in Israel, den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten (oPt) einschlie\u00dflich Ost-Jerusalem, als Fl\u00fcchtlinge der vierten Generation in Lagern des Hilfswerkes der Vereinten Nationen f\u00fcr Pal\u00e4stina-Fl\u00fcchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) oder in der Diaspora leben, werden in ihren grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten zu oft verletzt und ihrer Menschlichkeit beraubt.<\/p>\n<p>In Israel machen die pal\u00e4stinensischen arabisch-israelischen B\u00fcrger etwa 21% der Bev\u00f6lkerung aus.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn1\">[1]<\/a> Unsere Friedensbewegung ist zutiefst \u00fcber die Verabschiedung und Durchsetzung von mehr als 65 israelischen Gesetzen besorgt, die entweder explizit diskriminieren oder bei ihrer Umsetzung mehr negative Auswirkungen auf die pal\u00e4stinensisch-arabischen B\u00fcrger Israels haben.<\/p>\n<p>Zu diesen Gesetzen geh\u00f6ren:<\/p>\n<ul>\n<li>Das 1950 verabschiedete Abwesenheits-Eigentumsgesetz, zwei Jahre nachdem rund 750.000 Pal\u00e4stinenser im Zuge der Gr\u00fcndung des Staates Israel aus ihren H\u00e4usern fliehen mussten oder gingen. Dieses Gesetz, das nicht f\u00fcr die j\u00fcdischen B\u00fcrger gilt, gibt dem Staat die Befugnis, \u201everlassene\u201c G\u00fcter oder Grundst\u00fccke zu enteignen. Eine \u00c4nderung von 2010 best\u00e4tigte das Eigentum des Staates an dem, was nach diesem Gesetz beschlagnahmt wird. Aufzeichnungen zeigen, dass 96% der zwischen 1948-1953 gegr\u00fcndeten j\u00fcdischen Gemeinden auf Abwesenheitsgrundst\u00fccken gebaut wurden. Heute besitzen pal\u00e4stinensische arabische B\u00fcrger nur noch 3,5% des Landes innerhalb der Grenzen Israels.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn2\">[2]<\/a><\/li>\n<li>Das ebenfalls 1950 verabschiedete und 1970 ge\u00e4nderte R\u00fcckkehrgesetz erlaubt es jeder Person, die mindestens einen j\u00fcdischen Gro\u00dfelternteil hat, nach Israel einzuwandern und automatisch israelischer Staatsb\u00fcrger zu werden. Dieses Recht auf Staatsb\u00fcrgerschaft gew\u00e4hrt das Gesetz auch ihren Kindern, Enkeln und Ehegatten. Es gibt kein vergleichbares Gesetz, um das Recht eines jeden Pal\u00e4stinensers auf Einwanderung und Staatsb\u00fcrgerschaft zu garantieren, selbst wenn er in dem Land geboren wurde, das heute der Staat Israel ist. Pal\u00e4stinenser k\u00f6nnen nicht in das Westjordanland, nach Ostjerusalem oder Gaza zur\u00fcckkehren, manchmal nicht mal zu Besuch. Das Fehlen einer solchen Garantie verweigert den Pal\u00e4stinensern ein R\u00fcckkehrrecht, das in der Allgemeinen Erkl\u00e4rung der Menschenrechte (Artikel 13) verbrieft ist, das Israel unterzeichnet hat, und in der Resolution 194 der Generalversammlung der Vereinten Nationen verankert ist.<\/li>\n<li>Der 1967 erlassene Schutz der Heiligen St\u00e4tten erm\u00e4chtigt das Ministerium f\u00fcr religi\u00f6se Angelegenheiten, die Namen der heiligen St\u00e4tten in Israel zu bestimmen. Das Ministerium hat 135 j\u00fcdische Orte zu heiligen St\u00e4tten erkl\u00e4rt. Bis heute wurde kein einziges christliches, muslimisches oder drusisches Heiligtum mit einer solchen Bezeichnung versehen.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn3\">[3]<\/a><\/li>\n<li>Das \u201eNationale Einreiserecht in Israel (auch bekannt als &#8222;Staatsb\u00fcrgerschafts- und Familienvereinigungsgesetz&#8220;) wurde 2003 als vor\u00fcbergehende Sicherheitsma\u00dfnahme verabschiedet und seither jedes Jahr erneuert. Das Gesetz verweigert Ehegatten israelischer Staatsb\u00fcrger, die aus dem oPt, Gaza oder einem als \u201eFeind\u201c geltenden Land stammen, die Staatsb\u00fcrgerschaft und den Aufenthaltsstatus. Dieses Gesetz wirkt sich unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig stark auf pal\u00e4stinensische arabische B\u00fcrger Israels aus, da sie am ehesten Ehepartner haben, die im oPt, im Gazastreifen, in Fl\u00fcchtlingslagern im Libanon, in Syrien oder in der Diaspora leben.<\/li>\n<li>Das im Juli 2018 verabschiedete Gesetz zum j\u00fcdischen Nationalstaat identifiziert Israel ausdr\u00fccklich als Nationalstaat des j\u00fcdischen Volkes, der den ethnisch-religi\u00f6sen Charakter Israels als ausschlie\u00dflich j\u00fcdisch sichert. Es beauftragt den Staat, \u201edas kulturelle, historische und religi\u00f6se Erbe zu erhalten\u201c.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn4\">[4]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Sch\u00e4tzungen zufolge hat Israel seit 1948 \u201efast 1.100 j\u00fcdische Siedlungen zwischen Jordanien und dem Mittelmeer gebaut. In der gleichen Zeit wurden \u00fcber 400 D\u00f6rfer zerst\u00f6rt und den Pal\u00e4stinensern verboten, neue Orte aufzubauen\u201c.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn5\">[5]<\/a>&nbsp; Die einzige Ausnahme bilden die wenigen Enklaven, die auf Beduinenland geschaffen wurden und wo vertriebenen Beduinengemeinschaften gewaltsam konzentriert werden. Dar\u00fcber hinaus werden viele pal\u00e4stinensische D\u00f6rfer und Gemeinschaften, die vor der Gr\u00fcndung des Staates Israel existierten und nun innerhalb seiner Grenzen liegen, vom Staat nicht anerkannt. &nbsp;Diese D\u00f6rfer werden nicht mit der grundlegenden staatlichen Infrastruktur wie Strom, Wasser, Abwasser oder Stra\u00dfen versorgt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend israelisch-j\u00fcdische B\u00fcrger einen robusten Bauboom erleben, werden pal\u00e4stinensisch-arabischen B\u00fcrgern routinem\u00e4\u00dfig Baugenehmigungen verweigert. Jedes ohne Genehmigung errichtete Geb\u00e4ude kann abgerissen werden. \u00dcber 50.000 pal\u00e4stinensische Familien leben in H\u00e4usern, die vom Abriss bedroht sind.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn6\">[6]<\/a>&nbsp; Die j\u00fcngste Gesetzgebung hat die Durchsetzung von Abbruchverf\u00fcgungen und die Schwere von Geldbu\u00dfen deutlich erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Pal\u00e4stinenser, die im Westjordanland, in Ostjerusalem und im Gazastreifen leben, ist der Angriff auf ihre Menschlichkeit und Menschenrechte ein st\u00e4ndiger und entmenschlichender &nbsp;Angriff. Seit mehr als einem halben Jahrhundert leben M\u00e4nner, Frauen und Kinder im oft unter einer milit\u00e4rischen Besetzung. Nach i<b>nternationalem Recht ist Israel als Besatzungsmacht daf\u00fcr<\/b> <b>verantwortlich<\/b>, die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung unter seiner Kontrolle zu sch\u00fctzen und f\u00fcr ihr Wohlergehen und ihren Wohlstand zu sorgen. Es obliegt auch Israel, die Menschenrechte dieser Bev\u00f6lkerung zu respektieren, zu sch\u00fctzen und ihre uneingeschr\u00e4nkte Aus\u00fcbung zu erm\u00f6glichen.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn7\">[7]<\/a> Von dieser obliegenden Verantwortlichkeit sp\u00fcrt die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung wenig.<\/p>\n<ul>\n<li>Die Pal\u00e4stinenser mussten erfahren, wie ihnen das <b>Recht auf Selbstbestimmung<\/b> mit der Genehmigung jeder neuen israelischen Siedlung \u2013 die allesamt v\u00f6lkerrechtswidrig sind \u2013 verweigert wird. Bis 2018 waren sch\u00e4tzungsweise 628.000 j\u00fcdische israelische Staatsb\u00fcrger in Siedlungen im Westjordanland und in Ostjerusalem eingewandert. Israel stellte Sicherheit, Verwaltungsdienste, Unterkunft, Transport, Bildung und medizinische Versorgung f\u00fcr sie bereit.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn8\">[8]<\/a>&nbsp; Die Ausweitung der Siedlungen geht oft auf Kosten pal\u00e4stinensischen Leidens und mit Erniedrigung einher. So zerst\u00f6rte Israel beispielsweise an einem Tag im Jahr 2018 \u2013 um eine neue illegale Siedlung zu erweitern oder zu bauen \u2013 drei Wassersysteme, sechs H\u00e4user, acht Lebensgrundlagen und vier Solarsysteme. Elf dieser Strukturen waren von der EU finanziert worden.<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn9\">[9]<\/a><\/li>\n<li>Die Freiz\u00fcgigkeit bietet <b>Zugang zu Besch\u00e4ftigung, Bildung, medizinischer Versorgung<\/b>, religi\u00f6ser Einhaltung und der M\u00f6glichkeit, sich mit Familie und Freunden zu treffen. F\u00fcr viel zu viele Pal\u00e4stinenser bleibt die Freiz\u00fcgigkeit ein schwer fassbares Recht. Internationale Reisen oder eine einfache Reise von wenigen Meilen erfordern eine israelische Genehmigung, die oft verweigert oder endlos verz\u00f6gert wird. Milit\u00e4rische Kontrollpunkte, Stra\u00dfensperren und die monumentale Trennmauer &nbsp;(die 11.000 Pal\u00e4stinenser auf ihrer Westseite isoliert<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn10\">[10]<\/a>) bereiten den Pal\u00e4stinensern enorme Schwierigkeiten und sind ein Angriff auf ihre W\u00fcrde und Rechte als \u201efreie\u201c Menschen.<\/li>\n<li>Die <b>Pal\u00e4stinenser unterliegen dem israelischen Milit\u00e4rrecht und Justizsystem<\/b>, das eine Verurteilungsrate von fast 100% aufweist; f\u00fcr j\u00fcdische Einwohner, die in den Siedlungen leben, wird das israelische Zivilrecht und Gerichtsverfahren angewendet. Pal\u00e4stinensischen Kindern werden regelm\u00e4\u00dfig viele der \u00fcblichen Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr israelische Minderj\u00e4hrige verweigert. Sie werden durch n\u00e4chtliche \u00dcberf\u00e4lle und Verhaftungen, Verh\u00f6re ohne Vormund oder Ratgeber traumatisiert und dokumentieren missbr\u00e4uchliche k\u00f6rperliche und geistige Behandlungen. Das Milit\u00e4rgerichtssystem verspottet ihre Rechte auf faire und gerechte Behandlung als Zivilisten und Jugendliche. Im Durchschnitt werden jedes Jahr 500-700 pal\u00e4stinensische Kinder (12-17 Jahre) inhaftiert und verfolgt. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn11\">[11]<\/a><\/li>\n<li><b>Pal\u00e4stinensische Bauantr\u00e4ge <\/b>werden selten, fast nie genehmigt. Daher kann jede notwendige Renovierung oder Erweiterung einer Wohn-, Landwirtschafts- oder Tierstruktur, der Bau eines Brunnens usw. als illegal und abbruchgef\u00e4hrdet angesehen werden. Dies gilt auch f\u00fcr Schulen und andere kommunale Geb\u00e4ude. Bis heute wurden 6.152 Strukturen abgerissen, 9.519 M\u00e4nner, Frauen und Kinder vertrieben, und weitere hunderttausend Menschen wurden negativ betroffen. Es gibt etwa 13.000 schwebende israelische Abrissanordnungen, darunter 40 gegen Schulen, die Tausende von Pal\u00e4stinensern unter der drohenden Gefahr der Obdachlosigkeit leben lassen. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn12\">[12]<\/a><\/li>\n<li>Durch die <b>Zerst\u00f6rung von Feldern und die Entwurzelung von Obst und alten Olivenb\u00e4umen<\/b> durch israelische Bulldozer und Siedler werden die Lebensgrundlagen obsolet. Dies f\u00fchrt nicht nur zu schweren wirtschaftlichen Schwierigkeiten, sondern untergr\u00e4bt auch die Struktur von generations\u00fcbergreifenden Familiengeschichten und ignoriert die tiefe Bindungen an das Land ihrer Vorfahren. Seit 1967 wurden \u00fcber 2,5 Millionen B\u00e4ume und Setzlinge entwurzelt oder besch\u00e4digt. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn13\">[13]<\/a><\/li>\n<li>Eine <b>faire Verteilung der Ressourcen, insbesondere des Wassers, ist f\u00fcr jede Bev\u00f6lkerung von entscheidender Bedeutung<\/b> und betrifft alle Aspekte des t\u00e4glichen Lebens. Im Westjordanland befinden sich praktisch alle Wasserressourcen des Gebiets. Fruchtbare Weiden und landwirtschaftliche Fl\u00e4chen sowie Fl\u00e4chen f\u00fcr Bergbau und Mineralgewinnung liegen im Gebiet C, das 60% des Westjordanlandes ausmacht und unter vollst\u00e4ndiger israelischer Kontrolle steht. Die pal\u00e4stinensische Bev\u00f6lkerung hat wenig bis gar keinen Zugang zu diesen Ressourcen. Nur 50,9% der pal\u00e4stinensischen Haushalte haben Zugang zu Wasser. Israel, das \u00fcber 80% des Wassers kontrolliert, verbietet den Pal\u00e4stinensern, Wasser aus Fl\u00fcssen, B\u00e4chen, Seen und Stauseen zu entnehmen, und erlaubt auch nicht die Sammlung von Abflusswasser in D\u00e4mmen. Die Siedler verbrauchen mehr als die sechsfache Wassermenge als die \u00fcber drei Millionen Pal\u00e4stinenser, die auf abgefangenes Regenwasser aus Zisternen oder Wasser aus Israel zu exorbitanten Preisen angewiesen sind. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn14\">[14]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Seit zw\u00f6lf Jahren wird <b>Gaza<\/b> von Israels verheerender Land-, Luft- und Seeblockade gemeinsam bestraft, die diese winzige Enklave von 365 Quadratkilometern und 2 Millionen Menschen an den Rand einer unmenschlichen Existenz bringt:<\/p>\n<ul>\n<li>Vier <b>israelische Milit\u00e4roperationen (2004, 2008-9, 2012, 2014) <\/b>und laufende \u00dcberf\u00e4lle sowie innerpal\u00e4stinensische K\u00e4mpfe unter pal\u00e4stinensischen Rivalen und Fraktionen haben Tausende von Zivilisten get\u00f6tet und verst\u00fcmmelt. Sie haben die Infrastruktur des Gazastreifens zerst\u00f6rt oder so stark besch\u00e4digt, dass die Strom-, Wasser-, Entsalzungs- und Kl\u00e4ranlagen praktisch nicht funktionieren und alle Dimensionen der Gesellschaft des Gazastreifens stark beeintr\u00e4chtigen. 97% der Bev\u00f6lkerung im Gazastreifen (991.400 Kinder) haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, da 97% davon verseucht sind. Die Kindersterblichkeit ist gestiegen, und ein Viertel der in Gaza diagnostizierten Krankheiten wurde als Folge des Fehlens von sauberem Wasser angesehen. Das Abwasser flie\u00dft durch Nachbarschaften ins Meer, das heute zu 73% verschmutzt ist<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn15\">[15]<\/a>.&nbsp; Dennoch wird Israel als \u201eweltweit f\u00fchrend bei innovativen und bahnbrechenden Technologien zur Bewirtschaftung knapper Wasserressourcen\u201c bezeichnet.<\/li>\n<li><b>Alle Aspekte des t\u00e4glichen Lebens f\u00fcr jeden Menschen in Gaza sind von der gravierenden Verknappung von Strom und Treibstoff betroffen<\/b>, die f\u00fcr alles unerl\u00e4sslich sind: die Versorgung von Wasserpumpen und Entsalzungsanlagen, die Aufrechterhaltung der Funktionsf\u00e4higkeit von Licht und Maschinen in einem Krankenhaus oder einer Schule oder einfach der Betrieb eines K\u00fchlschranks zu Hause. Im Jahr 2019 hatten die Menschen in Gaza nur die M\u00f6glichkeit einige Stunden Strom in der Zeit von 9-15 Uhr zu haben<a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn16\">[16]<\/a>. Vor kurzem befahl Premierminister Netanyahu dem Milit\u00e4r, die Treibstofftransfers nach Gaza um die H\u00e4lfte zu reduzieren, was eine ohnehin schon gef\u00e4hrliche Situation noch versch\u00e4rfte. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn17\">[17]<\/a><\/li>\n<li>Israel kontrolliert st\u00e4ndig alle Materialien und Waren, die in den Gazastreifen gelangen. Dies hat zu einem gravierenden Mangel an notwendigen Hilfsg\u00fctern f\u00fcr die Reparatur und den Wiederaufbau der Infrastruktur, der H\u00e4user, Schulen und Krankenh\u00e4user gef\u00fchrt, die durch die Kriege besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt wurden. Diese Einschr\u00e4nkungen beeintr\u00e4chtigen die Funktionsf\u00e4higkeit von Krankenh\u00e4usern und Unternehmen drastisch, auch wenn sie nur minimal sind. Gleichzeitig diktiert Israel, welche Produkte und Erzeugnisse Gaza verlassen d\u00fcrfen \u2013 wo und wann sie verkauft werden d\u00fcrfen. Dies hat systematisch jegliche wirtschaftliche Sicherheit oder jegliches Wachstum f\u00fcr die Menschen in Gaza untergraben.<\/li>\n<li>Menschen in Gaza mit lebensbedrohlichen akuten und chronischen Krankheiten, die einer dringenden oder dauerhaften Versorgung bed\u00fcrfen (z.B. Krebs- und Dialysebehandlung), sind auf die Reisegenehmigung Israels angewiesen. Genehmigungen werden oft verweigert oder verz\u00f6gert, so dass gef\u00e4hrdete Patienten hilflos und hoffnungslos bleiben. F\u00fcr die Menschen in Gaza, die eine regelm\u00e4\u00dfige medizinische Versorgung ben\u00f6tigen, ist das eine unzumutbare Situation. Im Juli 2019 befanden sich 49 % der essentiellen Medikamente auf Null-Lagerbestand (weniger als einen Monat Lagerbestand). <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn18\">[18]<\/a><\/li>\n<li>Studenten, junge K\u00fcnstler und Unternehmer haben wenig bis gar keine Gelegenheit, ihre Leidenschaften oder lebenslangen Tr\u00e4ume zu verfolgen und ihre Hoffnungen auf eine bessere Zukunft zu verwirklichen. Eine Generation lebenshungriger, f\u00e4higer Menschen wird von ihrem Recht auf \u201eein Leben in F\u00fclle\u201c ausgeschlossen (Johannes 10,10).<\/li>\n<li>Im Jahr 2000 z\u00e4hlte Gaza 10.000 Fischer. Heute arbeitet nur noch ein Drittel als solche, und 95 % von ihnen leben unter der Armutsgrenze. Israel bestimmt die Fischereigebiete, die st\u00e4ndig erweitert und verkleinert werden, was eine genaue Bestimmung des sicheren Ortes f\u00fcr den extrem schwierigen Fischfang nahezu unm\u00f6glich macht. Fischer werden von israelischen Soldaten beschossen und ihre Boote werden oft beschlagnahmt. Diese bekommen sie sp\u00e4ter besch\u00e4digt oder ohne Motoren und Netze zur\u00fcck. <a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftn19\">[19]<\/a><\/li>\n<li>Wie im oft wird Vertretern der Vereinten Nationen und von <b>Menschenrechtsorganisationen, Journalisten und anderen oft der Zugang zum Gazastreifen verweigert<\/b>, was die ordnungsgem\u00e4\u00dfe \u00dcberwachung und Transparenz der Art und Weise, wie das pal\u00e4stinensische Leben von den Aktionen und Politiken Israels betroffen ist, einschr\u00e4nkt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese Realit\u00e4ten offenbaren die vielen (aber bei weitem nicht alle) Wege, mit denen die Menschlichkeit und die Rechte der Pal\u00e4stinenser verweigert werden. Deshalb m\u00fcssen wir uns fragen, ob wir, wenn wir den Glauben annehmen, dass alle Menschen von Gott als gleichberechtigt geschaffen sind (\u201eDenn Gott bevorzugt und benachteiligt niemanden\u201c R\u00f6mer 2,11) und dass alle Menschen es verdienen, in F\u00fclle mit W\u00fcrde und gleichen Rechten zu leben, nicht unsere kollektiven Stimmen erheben m\u00fcssen, um zu verlangen, dass Pal\u00e4stinenser und Israelis gleicherma\u00dfen an diesen unver\u00e4u\u00dferlichen Gaben Gottes teilhaben? Pax Christi International bekr\u00e4ftigt nachdr\u00fccklich sein Engagement f\u00fcr eine gerechte und nachhaltige L\u00f6sung des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts, der die Menschenw\u00fcrde jeder Frau, jedes Mannes und jedes Kindes anerkennt, bekr\u00e4ftigt und sch\u00fctzt. Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, ihren Einfluss geltend zu machen und auf einen erneuerten Friedensprozess hinzuwirken, der auf der Achtung und dem Schutz der Menschenrechte beruht.<\/p>\n<hr>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref1\">[1]<\/a> Israeli Central Bureau of Statistics, 2019 population statistics, <a href=\"https:\/\/www.cbs.gov.il\/en\/subjects\/Pages\/Population.aspx\">https:\/\/www.cbs.gov.il\/en\/subjects\/Pages\/Population.aspx<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref2\">[2]<\/a> The Mossawa Center, <i>Israel and Its Arab Palestinian Citizens<\/i>, 2017, p.4, <a href=\"http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf\">http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref3\">[3]<\/a> See the website of the Israeli Ministry of Religious Services: <a href=\"https:\/\/www.gov.il\/he\/Departments\/ministry_of_religious_services\">https:\/\/www.gov.il\/he\/Departments\/ministry_of_religious_services<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref4\">[4]<\/a> The Mossawa Center, Israel and Its Arab Palestinian Citizens, 2017, p.12, <a href=\"http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf\">http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref5\">[5]<\/a> Oren Yiftachel, <i>Studying Naqab\/Negev Bedouins\u2014Toward a colonial paradigm?<\/i>, HAGAR Studies in Culture, Polity and Identities Vol.8 (2), 2008, page 6, <a href=\"http:\/\/www.geog.bgu.ac.il\/members\/Yiftachel\/new_papers_2009\/yiftachel%20hagar%202008.pdf\">http:\/\/www.geog.bgu.ac.il\/members\/Yiftachel\/new_papers_2009\/yiftachel%20hagar%202008.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref6\">[6]<\/a> The Mossawa Center, Israel and Its Arab Palestinian Citizens, 2017, p.11, <a href=\"http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf\">http:\/\/www.mossawa.org\/eng\/Public\/file\/0Israel%20and%20its%20Arab%20Palestinian%20Citizens%20-%2024%20May%202017.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref7\">[7]<\/a> United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (ECHO), <i>Occupied Palestinian Territories; Humanitarian Facts and Figures<\/i>, 2017, p.1, <a href=\"https:\/\/www.ochaopt.org\/content\/humanitarian-facts-and-figures\">https:\/\/www.ochaopt.org\/content\/humanitarian-facts-and-figures<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref8\">[8]<\/a> Human Rights Watch, <i>Israel and Palestine: events of 2018, <\/i><a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2019\/country-chapters\/israel\/palestine\">https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2019\/country-chapters\/israel\/palestine<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref9\">[9]<\/a> See the website of the Alliance for Water Justice in Palestine: <a href=\"http:\/\/www.waterjusticepalestine.org\/\">www.waterjusticepalestine.org<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref10\">[10]<\/a> Human Rights Watch, <i>Israel and Palestine: events of 2018, <\/i><a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2019\/country-chapters\/israel\/palestine\">https:\/\/www.hrw.org\/world-report\/2019\/country-chapters\/israel\/palestine<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref11\">[11]<\/a> See this website of Defence for Children International \u2013 Palestine: <a href=\"https:\/\/www.dci-palestine.org\/issues_military_detention\">https:\/\/www.dci-palestine.org\/issues_military_detention<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref12\">[12]<\/a> Institute for Middle East Understanding (IMEU), <i>Palestine: 2018 in Review<\/i>, <a href=\"https:\/\/imeu.org\/article\/palestine-2018-in-review\">https:\/\/imeu.org\/article\/palestine-2018-in-review<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref13\">[13]<\/a> See the website of the Alliance for Water Justice in Palestine: <a href=\"http:\/\/www.waterjusticepalestine.org\/\">www.waterjusticepalestine.org<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref14\">[14]<\/a> Idem<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref15\">[15]<\/a> Idem<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref16\">[16]<\/a> United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA), <i>Improvements to Gaza electricity supply: New gridlines and sustainable power solutions enhance hospital services<\/i>, 16 July 2019, <a href=\"https:\/\/www.ochaopt.org\/content\/improvements-gaza-electricity-supply\">https:\/\/www.ochaopt.org\/content\/improvements-gaza-electricity-supply<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref17\">[17]<\/a> Washington Post, <i>Israel PM cuts Gaza fuel transfers amid flurry of threats<\/i>, 26 August 2019, <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/middle_east\/israel-cuts-gaza-fuel-transfers-in-half-after-rocket-attack\/2019\/08\/26\/0e259ac4-c7d3-11e9-9615-8f1a32962e04_story.html?noredirect=on\">https:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/middle_east\/israel-cuts-gaza-fuel-transfers-in-half-after-rocket-attack\/2019\/08\/26\/0e259ac4-c7d3-11e9-9615-8f1a32962e04_story.html?noredirect=on<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref18\">[18]<\/a> United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA), <i>Gaza strip: early warning indicators<\/i>, July 2019, <a href=\"https:\/\/www.ochaopt.org\/sites\/default\/files\/early_warning_indicator_july_2019.pdf\">https:\/\/www.ochaopt.org\/sites\/default\/files\/early_warning_indicator_july_2019.pdf<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"file:\/\/\/..\/C:\/Users\/dichtl\/AppData\/Local\/Microsoft\/Windows\/Temporary%20Internet%20Files\/Content.Outlook\/I7V8KX40\/PCI-Pal%C3%A4stina-Woche%202019%20(2).docx#_ftnref19\">[19]<\/a> See the website of the Alliance for Water Justice in Palestine: <a href=\"http:\/\/www.waterjusticepalestine.org\/\">www.waterjusticepalestine.org<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pax Christi International Erkl\u00e4rung: \u201eMenschlichkeit und Gleichheit in der Sch\u00f6pfung Gottes 12. Sep 2019 Erkl\u00e4rung zur Internationalen Woche des Friedens in Pal\u00e4stina und Israel 2019 Anl\u00e4sslich der vom \u00d6kumenischen Rat der Kirchen gef\u00f6rderten Weltwoche 2019 f\u00fcr den Frieden in Pal\u00e4stina und Israel (15. bis 22. 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