{"id":9551,"date":"2021-10-17T21:40:02","date_gmt":"2021-10-17T19:40:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=9551"},"modified":"2021-10-17T21:41:05","modified_gmt":"2021-10-17T19:41:05","slug":"lepra-armut-und-analphabetismus-in-pakistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=9551","title":{"rendered":"Lepra, Armut und Analphabetismus in Pakistan"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/S4270015-1-web.jpg\" style=float:right;margin-left:4px;><strong>Missio-Vortrag \u00fcber MALC in Linz<\/strong><br \/>\nDer CEO der pakistanischen Hilfsorganisation MALC, Mervyn Lobo, referierte am 11. Oktober 2021 in der BHAK Linz International Business School, der Arbeitsstelle des Pax Christi O\u00d6-Vorsitzenden Michael Huber. Er war auf Einladung von Missio  auf einer Vortragsreise durch \u00d6sterreich und sprach im Rahmen des Englischunterrichts der Abendschulklasse. Dar\u00fcber hinaus beteiligten sich auch noch einige weitere interessierte Personen an der Diskussion, die auf den Vortrag folgte.<!--more--><br \/>\nDie Anf\u00e4nge von MALC gehen zur\u00fcck auf das Jahr 1960, als die Nonne und \u00c4rztin Ruth Pfau auf dem Weg nach Indien in Karatschi Station machte, und begann Leprakranke zu behandeln. Sehr bald sah sie darin ihre Aufgabe und gr\u00fcndete 1962 MALC. Bald folgten weitere Behandlungszentren in anderen Teilen von Pakistan. Finanziell unterst\u00fctzt von der deutschen Leprahilfe konnte vielen Menschen geholfen werden und so ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Pakistan geleistet werden. Als Ruth Pfau vor 4 Jahren starb wurde ihr die seltene Ehre eines Staatsbegr\u00e4bnisses zuteil.<br \/>\nSie bezeichnete die Christen, die nur etwa 1,5 % der pakistanischen Bev\u00f6lkerung ausmachen, als das Salz in der Suppe. Die Organisation bem\u00fcht sich sehr um Inklusion und interreligi\u00f6se Zusammenarbeit. So werden Treffen meist mit Lesungen aus dem Koran, der Bibel und der Baghavadgita begonnen.<br \/>\nDurch die Arbeit von MALC ist die Lepra in Pakistan praktisch ausgerottet, daher widmet sich MALC nun anderen Gesundheitsaspekten wie der Behandlung von Augenleiden und der Ausbildung von Menschen mit Behinderung. Letztere sollen durch ihre Ausbildung wirtschaftlich auf eigenen F\u00fc\u00dfen stehen k\u00f6nnen.<br \/>\nGrunds\u00e4tzlich herrscht ein soziales Gef\u00e4lle zwischen St\u00e4dten und l\u00e4ndlichen Gegenden. W\u00e4hrend das Bildungsniveau in den St\u00e4dten h\u00f6her ist, herrscht auf dem Land immer noch bittere Armut. Oft sind Gro\u00dfgrundbesitzer nicht daran interessiert, dass Schulen funktionieren, weil die Masse der Leute so besser lenkbar ist.<br \/>\nAbschlie\u00dfend lie\u00df Herr Lobo durchklingen, das Pakistan noch lange auf Hilfe angewiesen sein w\u00fcrde, um Armut und Analphabetismus zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Missio-Vortrag \u00fcber MALC in Linz Der CEO der pakistanischen Hilfsorganisation MALC, Mervyn Lobo, referierte am 11. Oktober 2021 in der BHAK Linz International Business School, der Arbeitsstelle des Pax Christi O\u00d6-Vorsitzenden Michael Huber. Er war auf Einladung von Missio auf einer Vortragsreise durch \u00d6sterreich und sprach im Rahmen des Englischunterrichts der Abendschulklasse. 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