{"id":9978,"date":"2023-02-13T15:34:02","date_gmt":"2023-02-13T14:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=9978"},"modified":"2023-02-13T15:35:09","modified_gmt":"2023-02-13T14:35:09","slug":"die-friedenspolitische-botschaft-des-propheten-jona-von-der-umwandlung-des-boesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.paxchristi.at\/?p=9978","title":{"rendered":"Die friedenspolitische Botschaft des Propheten Jona: Von der Umwandlung des B\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Jona-Prophet.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-9979 alignright\" src=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Jona-Prophet-300x261.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Jona-Prophet-300x261.jpg 300w, https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Jona-Prophet-768x668.jpg 768w, https:\/\/www.paxchristi.at\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/Jona-Prophet.jpg 874w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ansprache von Klaus Heidegger beim Friedensgottesdienst am 9. Februar 2023 in der \u201eKirche im Herzen der Stadt\u201c\/ Innsbruck<\/p>\n<p><em>1:1 Es erging das \u00b0Wort Adonajs an Jona, Sohn Amittais: 2\u00bbSteh auf! Geh nach Ninive, in die riesige Stadt! Rufe gegen sie aus, denn ihre Bosheit ist bis vor mein Angesicht hinaufgedrungen\u00ab. 3 Da stand Jona auf, jedoch um vor Adonajs Angesicht nach Tarschisch zu fliehen. Er stieg nach Jafo hinab, fand ein Schiff, das im Begriff war nach Tarschisch zu fahren, bezahlte Fahrgeld und stieg ein, um mit ihnen nach Tarschisch zu fahren \u2013 nur weg von Adonajs Angesicht.<\/em><!--more--><\/p>\n<p><em>3:6 Als das \u00b0Wort den K\u00f6nig von Ninive traf, erhob er sich von seinem Thron, tat sein Herrschaftsgewand ab, zog Sackzeug an und setzte sich in den Staub. 7 Er lie\u00df in Ninive ausrufen und auf Erlass des K\u00f6nigs und seiner Gro\u00dfen kundtun: \u00bbMenschen und Tiere, Gro\u00df- und Kleinvieh, sollen \u00fcberhaupt nichts zu sich nehmen, sie sollen weder essen noch Wasser trinken. 8 Sie sollen sich in Sack und Asche kleiden, Mensch und Tier, und zu Gott mit Macht rufen. Jeder und jede soll vom b\u00f6sen Weg umkehren und von der Gewalttat, die an ihren H\u00e4nden klebt.(\u2026) Gott sah ihr Tun, dass sie umkehrten von ihrem b\u00f6sen Weg \u2026<\/em><\/p>\n<p><strong>Hinf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p>Von der Umwandlung des B\u00f6sen und der Umkehr des Feindes: Mit diesen Worten k\u00f6nnten wir die Botschaft aus dem Prophetenbuch Jona auf den Punkt bringen. Zu unserer religi\u00f6sen Grundbildung z\u00e4hlt seit der Kindheit das kleine prophetische Buch Jona. Es ist eine Legende, die uns verdeutlicht, wie wir in kriegerischen Situationen zum Frieden kommen k\u00f6nnen, vor allem aber: wie ein Volk sich in einer extremen Unterdr\u00fcckungssituation und nach traumatischen Erfahrungen von milit\u00e4rischen Eroberungen verhalten kann. Unsere erste Assoziation bei der Jonageschichte ist der Walfisch, der den Propheten auf seiner Flucht vor seinem Auftrag zun\u00e4chst verschluckt hat und dann aber wieder ausspuckt.<\/p>\n<p>In zwei Wochen ist es ein Jahr her, seit Russland v\u00f6lkerrechtswidrig in die Ukraine eingedrungen ist. Fast ein Jahr dauert der Krieg mit unmessbarem Leid, Zerst\u00f6rung, mit Abertausenden get\u00f6teten Soldaten auf beiden Seiten, mit Hunderttausenden auf der Flucht. Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass allein auf russischer Seite 200.000 Soldaten gestorben oder schwerst verwundet worden sind. Gro\u00dfe St\u00e4dte in der Ukraine sind dem Erdboden gleich gemacht worden und in den eroberten Gebietender Ostukraine sind ganze Landstriche entv\u00f6lkert. Wenn wir auf die Politik der Herrschenden heute schauen, so stellen wir mit Schrecken fest: Dieser Krieg wird noch lange dauern. Es ist ein Stellungskrieg und ein Abn\u00fctzungskrieg, in dem weiterhin Tausende sterben werden. F\u00fcr die kommenden Monate sind Offensiven und Gegenoffensiven geplant. Daf\u00fcr wird auch der Westen noch mehr Waffen liefern und gerade in diesen Tagen reist der ukrainische Pr\u00e4sident nach England, Frankreich und zur EU nach Br\u00fcssel und fordert auch die Lieferung von Kampfjets. In diesem kriegerischen Kontext lautet die Frage nun: Welche friedenspolitische Bedeutsamkeit hat dieses biblische B\u00fcchlein, das f\u00fcr uns das Wort Gottes ist? Drei Verse aus diesem Buch haben wir gerade auf Deutsch und auf Ukrainisch geh\u00f6rt. Ich m\u00f6chte mich der K\u00fcrze wegen auf die drei Hauptakteure im Jonabuch beschr\u00e4nken: Erstens geht es um den K\u00f6nig von Ninive, zweitens um den Propheten Jona und drittens um Gott* selbst.<\/p>\n<p><strong>Die Stadt Ninive und das assyrische Gro\u00dfreich<\/strong><\/p>\n<p>Ninive ist die Hauptstadt des assyrischen Gro\u00dfreiches. Es hatte im Vergleich mit der Gegenwart die Ausma\u00dfe vom russischen Gro\u00dfreich. Ninive war sehr gro\u00df, hei\u00dft es im Buch Jona mehrmals. Der Prophet Jona brauchte drei Tage, so lesen wir im Buch, um von einem Ende Ninives zum anderen zu gelangen. Von Ninive bzw. Assur aus wurde zuerst das Nordreich Israel und dann das S\u00fcdreich Juda erobert. In den eroberten Gebieten wurde dort fast alles dem Erdboden gleichgemacht. Schilderungen von den Eroberungen der beiden Reiche Israel und Juda erinnern mich an die Kriegsbilder in der Ukraine. Ninive war das Zentrum des assyrischen Gro\u00dfreiches. Die Assyrer hatten eine brutale Kriegstechnik. Dazu z\u00e4hlten auch Einsch\u00fcchterung und Propaganda. Noch heute k\u00f6nnen wir im British Museum auf den Tontafeln sehen, wie grausam die Assyrer bei ihren Eroberungen vorgegangen sind. Ein V\u00f6lkerrecht gab es nicht. Der Prophet Jesaja spricht einmal von einer Walze, die wie ein Bienenschwarm aus dem Norden kommt und alles \u00fcberrollt. Die Assyrer galten jedenfalls f\u00fcr die Juden als \u201eder Feind aus dem Norden\u201c. Ninive ist das Zentrum des imperialen Feindes, von einem Reich, das sich immer weiter ausdehnt und die Selbst\u00e4ndigkeit anderer V\u00f6lker missachtet. In diese Stadt Ninive wird ein einzelner Prophet von Gott* gesandt, ein Prophet, der einem Volk entstammt, das besiegt und brutal erobert worden ist. Gott* hat Pl\u00e4ne, die so ganz der Kriegslogik entgegen laufen.<\/p>\n<p><strong>Jona und ein Gott*kraft, die Umkehr will<\/strong><\/p>\n<p>Jona ist ungehorsam. Das g\u00f6ttliche Wort, das an ihn ergeht, dem Volk in Ninive die Zerst\u00f6rung wegen seines Unrechts anzuk\u00fcndigen, will er nicht erf\u00fcllen. Er flieht vor dieser Sendung. Warum flieht er? Erstens hat Jona schlichtweg Angst. Irmtraud Fischer, Professorin an der Universit\u00e4t Graz f\u00fcr das Erste Testament, spricht sogar von einem Trauma, das Jona erlitten hat. Jona verh\u00e4lt sich wie ein Traumatisierter. Jona ist ein vom Unrecht und von Gewalttaten der Assyrer Traumatisierter. Im Wissen, wie brutal der assyrische K\u00f6nig ist, fl\u00fcchtet er in die entgegengesetzte Richtung. Nicht nach Ninive geht er, sondern nach Tarschisch macht er sich auf. Da w\u00e4re er weit entfernt vom assyrischen K\u00f6nig. Jona ist ein von Angst Getriebener.<\/p>\n<p>Auch die Weltpolitik handelt angstgetrieben: Die Angst vor Russland. Die Angst vor Putin. Diese Angst treibt die Europ\u00e4ische Union dazu aufzur\u00fcsten: Allein bis 2025 wird das Verteidigungsbudget aller EU-Staaten um 200 Mrd. Euro erh\u00f6ht werden. Die R\u00fcstungsspiralen drehen sich auch an anderen Orten dieser Welt. Tarschisch heute: Das sind die Kriegsindustrien. Das sind die Leopard-2-Kampfpanzer. Und morgen vielleicht schon: Die Kampfjets, die in die Ukraine geliefert werden, die erst gestern als \u201eWings for freedom\u201c bezeichnet wurden und an denen heute schon ukrainische Piloten ausgebildet werden. Und \u00fcbermorgen: Die taktischen Atomwaffen?<\/p>\n<p>Zweitens glaubt Jona nicht, dass es \u00fcberhaupt etwas bringen w\u00fcrde, nach Ninive zu gehen und dort die Umkehr zu predigen. In seiner Wahrnehmung tickt Gott* nicht richtig. Nein, der K\u00f6nig von Ninive w\u00fcrde ohnehin nicht umkehren. Aus seiner Sicht ist Assur so b\u00f6se, dass es gar nicht umkehren kann, dass es gar nicht von seinem b\u00f6sen Tun ablassen kann. F\u00fcr Jona ist fix: Die Zerst\u00f6rung von Ninive muss sein \u2013 so wie Sodoma und Gomorrha. Atombombe auf diese Stadt, k\u00f6nnten wir uns heute denken. Verhandlungen bringen da nichts. Das Einzige was z\u00e4hlt: Der Sieg \u00fcber den Feind, der letztlich seine Vernichtung zum Ziel hat. Der \u201etotale Krieg\u201c \u2013 ein Wort, das so schwer belastet ist und erst k\u00fcrzlich auch vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten in den Mund genommen worden ist.<\/p>\n<p>Drittens schlie\u00dflich bleibt Jona gefangen im Denken von Rache und Vergeltung. Ninive m\u00fcsste zerst\u00f6rt werden, weil Ninive so b\u00f6se sei. Im Buch Jona gibt es inmitten von dieser Gewaltsituation und den Rachephantasien die z\u00e4rtliche Legende vom Rizinusstrauch. Dieses Gew\u00e4chs, das Gott* f\u00fcr Jona wachsen l\u00e4sst, gibt dem Jona Schatten und Sicherheit, w\u00e4hrend er darauf wartet, dass Ninive zerst\u00f6rt wird. Da aber verdorrt der Rizinusstrauch und Jona ist emp\u00f6rt. Es kommt nun zur g\u00f6ttlichen Anfrage: Warum jammerst du \u00fcber den Verlust dieser Pflanze, w\u00e4hrend du auf die Zerst\u00f6rung der gro\u00dfen Stadt Ninive sinnst?<\/p>\n<p><strong>Die g\u00f6ttliche Kraft der Gewaltfreiheit<\/strong><\/p>\n<p>Adonai, der Herr, ist letztlich der dritte Akteur \u2013 die Hauptperson im ganzen Erl\u00f6sungsdrama. Gott*, so die eindeutige Botschaft aus dem Buch Jona, ist eine Kraft, die erstens nicht die Vernichtung des Feindes, nicht die Ausl\u00f6schung des Aggressors, nicht die Dem\u00fctigung der Unterdr\u00fccker, nicht den Sieg \u00fcber den Feind, nicht einen Siegfrieden will, sondern die Umkehr des Feindes, den Ausstieg aus den Spiralen von Gewalt und Gegengewalt. Zweitens schickt Gott Propheten und Prophetinnen, die beauftragt sind, diese Umkehr zu verk\u00fcndigen. Wir k\u00f6nnten sie heute als Friedensverhandlerinnen und Friedensverhandler bezeichnen, als Menschen, die zur Waffenruhe, zum Waffenstillstand aufrufen, zu einem Verhandlungsfrieden und zum Dialog zwischen den \u201eWaffenbr\u00fcdern\u201c.<\/p>\n<p>So ist das Buch Jona eine biblische Hoffnungsbotschaft in dieser kriegerischen Zeit. Selbst der schlimmste Feind ist bereit zur Umkehr, wenn es Menschen gibt, die dazu ermutigen, wenn nicht mehr Kriegslogik herrscht, sondern eine andere Stimme \u2013 die g\u00f6ttliche Stimme, wenn nicht mehr Rache und Vergeltung die Politik bestimmen, sondern Vertrauen auch in die Umkehrm\u00f6glichkeiten. Jesus sprach von der Feindesliebe. Jesus sprach \u201eselig, die keine Gewalt anwenden\u201c und versprach ihnen, dass sie diejenigen sind, die \u201edas Land erben werden\u201c. Deswegen sind wir heute wohl hier bei diesem Friedensgebet. Als Gottgl\u00e4ubige vertrauen wir auf einen Weg, der so gar nichts mit Waffenlieferungen, mit Aufr\u00fcstung, mit Generalmobilmachungen zu tun hat. Der Gott* des Jona ist ein Gott*, der darauf baut, dass selbst der schlimmste, der brutalste Feind umkehren kann. Voraussetzung daf\u00fcr ist der Schritt auf den Feind hin, den Jona zun\u00e4chst aber nicht machen will. Es ist ein Gott, der die Umkehr und damit die Rettung des Feindes will. Hildegard Goss-Mayr hat ein wunderbares Buch geschrieben mit dem Titel: \u201eWie Feinde Freunde werden.\u201c<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen wir uns als Christinnen und Christen fragen: Wie steht es mit unserer Sendung? Wie gehen wir mit dem Wort Gottes um? Fliehen wir auch vor unserer Sendung, eine Botschaft des Friedens zu verk\u00fcnden? Sind wir nicht auch oft wie Jona ungehorsame Prophetinnen und Propheten, die in die entgegengesetzte Richtung gehen, aus Angst, aus Feigheit, aus Resignation?<\/p>\n<p><strong>Die Umwandlung des B\u00f6sen<\/strong><\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer hat in der schlimmsten Zeit, die die Menschheitsgeschichte je kannte, im Jahr 1942 ein Glaubensbekenntnis geschrieben. Bonhoeffer schreibt, ich zitiere: \u201eIch glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Daf\u00fcr braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir einen Streifzug durch die biblischen Geschichten machen, so finden wir diesen Grundgedanken immer wieder. Es ist beispielsweise die Josefsgeschichte. Im Kapitel 44 der Genesis wird beschrieben, wie Josef von seinen Br\u00fcdern sehr Schlimmes angetan worden ist. Er wurde verraten, verkauft, abgeschoben. Das war b\u00f6se! Gott sieht die Gewalttaten, sieht die Missetaten, sie werden nicht zugedeckt. Sie werden angesprochen! Im Kapitel 45 spricht Josef zu seinen Br\u00fcdern \u201eIhr gedachtet, es b\u00f6se mit mir zu machen, doch Gott gedachte, es gut mit mir zu machen.\u201c So redet Josef zu seinen Br\u00fcdern, denen er aus der Kraft Gottes schon verziehen hat. Und weiters: \u201eHabt ihr B\u00f6ses gegen mich geplant, so hat Gott das B\u00f6se umgeplant zum Guten.\u201c Das B\u00f6se wird zum Rohmaterial des rettenden Handelns. Gott ersetzt nicht das B\u00f6se durch das Gute, sondern macht es zum Rohmaterial f\u00fcr das Gute. Das ist die Hoffnung. Im 3. Kapitel des Jonabuches steht der Vers, den wir zum Leitmotiv von diesem Friedensgebet machten und der auf dem Liederzettel abgedruckt ist: \u201eGott* sah ihr Tun, dass sie umkehrten von ihrem b\u00f6sen Weg \u2026\u201c<\/p>\n<p><strong>Originalbeitrag zu finden auf\u00a0<a href=\"http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8658\">http:\/\/www.klaus-heidegger.at\/?p=8658<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ansprache von Klaus Heidegger beim Friedensgottesdienst am 9. Februar 2023 in der \u201eKirche im Herzen der Stadt\u201c\/ Innsbruck 1:1 Es erging das \u00b0Wort Adonajs an Jona, Sohn Amittais: 2\u00bbSteh auf! Geh nach Ninive, in die riesige Stadt! 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