Romaball in Innsbruck

Über 600 Leute kamen am 19.1. zum Ball im Haus der Begegnung, mehr als 80 Roma (Sinti, Lovara, Jenische u.a.) waren dabei. Pax Christi Österreich mobilisierte mit anderen an die 100 ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Die Balkan Fratelli Band (Serbien), Misi band (Slowakei/Ungarn) Flamenco und diverse Sessions bewegten die Menschen auf dem Parkett. Es war nicht nur eine tanzende Begegnung von Roma und Nicht Roma, Jugendlichen und Senioren, Professoren und Arbeitslosen, sondern auch von serbisch orthodoxen, katholischen und konfessionslosen Menschen, ein großes gemeinsames Willkommen an die Roma und eine Absage an das eigentliche Problem: dem Antiziganismus und Rassismus. PCÖ steht hinter Unterdrückten, manchmal auch vertriebenen Minderheiten.

Bischof Manfred Scheuer (kath), Pfarrer Vidoslav Vujasin (orthod.) waren da. An der Sektbar fanden die ruhigeren Unterhaltungen statt. Straßenmusikanten gaben ihr bestes. Es war eine gelungene und schwungvolle Veranstaltung,sie brachte auch einen Gewinn: der Erlös ging zur Gänze an das Projekt „Waldhüttl“ einem Wohnprojekt für Menschen ohne Dach, vornehmlich für Roma aus der Slowakei, die sich durch Straßenzeitungsverkauf nicht nur das eigene Leben, sondern das einer Familie finanzieren. Wer dabei war: Pax Christ steht auch für Tanz und Lebensfreude.


von links: Pfarrer Vidoslav Vujasin (orthod.) und Bischof Manfred Scheuer

von links: Vroni Windischer, Manuela Schweigkofler, Romavertreter: Berti Radu, Katharina Lechner, Jussuf Windischer 
Das Ballkomitee von links: Vroni Windischer, Manuela Schweigkofler, Romavertreter Berti Radu, Katharina Lechner, Jussuf Windischer

 

Autor: Jussuf Windischer, 3.2.2013

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