In einem Social-Media-Post wird im Kontext des Papstbesuches in Afrika gegen den Islam polemisiert. Es wird einfach aufgezählt, in wie vielen Ländern Afrikas Christen verfolgt würden. Schuld sei „der Islam“. Sind „die Religionen“, wie kämpferische Atheisten unentwegt behaupten, verantwortlich für die Kriege in der Welt, oder ist es nicht vielmehr der blasphemische Missbrauch der Religionen? Rund um den Papstbesuch in Afrika werden andere Akzente gesetzt. Der Papst setzte viele Zeichen und sprach immer wieder von den Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam, die im Glauben an den einen Gott verbunden seien. „Antireligiöse Polemik ist unsachlich und dient nicht dem Frieden: Text von Klaus Heidegger“ weiterlesen
Stellungnahme: Pax Christi fordert den Aufbau Sozialer Verteidigung in Österreich
Pax Christi fordert den Aufbau Sozialer Verteidigung in Österreich
Fast täglich ruft Papst Leo XIV. zum Frieden auf und warnt davor, sich an den Tisch der Aufrüstung statt an den des Dialogs zu setzen. In unseren kriegerischen Zeiten wird nicht nur in Europa, sondern auch in Österreich zunehmend mehr Geld für die Rüstung ausgegeben. Auch wenn es im Bereich der defensiven Drohnen- und Raketenabwehr Neuanschaffungen bedarf, wäre es fatal, zu glauben, die militärische Aufrüstung allein könnte langfristig den Frieden garantieren.
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Bericht: Generalversammlung mit Studientag von Pax Christi in Linz
Frühjahrsgeneralversammlung von Pax Christi Österreich
13. Mai 2026: 81 Jahre Pax Christi International
Es war der 13. März 1945, als in einem vom Zweiten Weltkrieg verwüsteten Europa die französische Lehrerin Marthe Dortel-Claudot, tief geprägt von den Erfahrungen des Krieges, und der Bischof von Montauban, Pierre-Marie Théas, bekannt für seinen Mut im Widerstand gegen die Verfolgungen und Ungerechtigkeiten des NS-Regimes, erstmals die prophetische Einsicht hatten, dass Frieden nicht aus Rache oder einfach aus dem Ende der Feindseligkeiten entstehen könne. Er müsse vielmehr vor allem durch einen Prozess der Versöhnung mit jenen aufgebaut werden, die bis zum Tag zuvor noch als Feinde galten.
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Aufgeklärter Pazifismus: Studientag von Pax Christi in Linz
Im Rahmen unserer Frühlings-Generalversammlung 2026 in Linz laden wir alle Interessierten zu unserem Studientag am Samstag, 21. März von 9:00 – 13:00 Uhr im Priesterseminar Linz ein. Anmeldung ist nicht nötig, Eintritt ist frei!
Unser Referent, der deutsche Philosoph Olaf Müller, stellt dabei sein Konzept eines Aufgeklärten Pazifismus vor – angesichts der globalen Zunahme von bewaffneten Konflikten, Kriegen und allgemeiner Polarisierung ist das Thema brandaktuell. „Aufgeklärter Pazifismus: Studientag von Pax Christi in Linz“ weiterlesen
Iran: Erklärung von Pax Christi International
Weltfriedenstag 2026 in Innsbruck: silent together in peace
Am 1. Jänner, dem Weltfriedenstag der römisch-katholischen Kirche, kamen ca. 80 – 100 Menschen mit den verschiedensten weltanschaulichen Hintergründen, aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen und mehreren Organisationen zu unserer schon traditionellen interreligiösen Friedenskundgebung. Es war schön, dass sich auch 2026 wieder so viele Menschen am ersten Tag des Jahres versammelten, um ihre Sehnsucht nach Frieden, ihren Willen zum Frieden und ihren Einsatz für Frieden, gemeinsam zu zeigen.
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Katholische Männerbewegung OÖ und Pax Christi OÖ fordern: Umrüsten statt aufrüsten
Katholische Männerbewegung OÖ und Pax Christi OÖ fordern Ausbildung in gewaltfreier sozialer Landesverteidigung. Bernhard Steiner und Michael Huber-Kirchberger plädieren für eine Diskussionserweiterung.
Linz, am Aschermittwoch 2026
Aus friedensethischer Sicht ist es notwendig, gewaltfreie Verteidigungsformen aufzubauen und damit zu einer viel umfassenderen gesellschaftlichen Resilienz und Widerstandsfähigkeit zu kommen und beizutragen. Umrüsten statt aufrüsten bedeutet, das Konzept der sozialen Landesverteidigung zu einer wachsenden Säule nationaler Verteidigung wieder mehr zu entdecken und systematisch auszubauen. Die soziale Verteidigung ist der aktiven Gewaltfreiheit verpflichtet und im Unterschied zur zivilen Verteidigung nicht direkt in die militärischen Strukturen eingebettet. „Katholische Männerbewegung OÖ und Pax Christi OÖ fordern: Umrüsten statt aufrüsten“ weiterlesen
Die Republik Österreich im Aufrüstungsfieber: Gedanken von Klaus Heidegger
In diesen Tagen und Wochen des noch jungen Jahres 2026, in denen ein Schritt der Militarisierung dem nächsten folgt, denke ich an meine friedensbewegten Jugendjahre zurück. Als Mitte der 80er die rot-blaue Regierung den Ankauf von Abfangjägern beschloss, forderten wir – die Katholische Jugend war mit einem großen Bündnis dabei – eine Volksabstimmung und organisierten österreichweite Demonstrationen zum Militärflughafen nach Zeltweg. „Die Republik Österreich im Aufrüstungsfieber: Gedanken von Klaus Heidegger“ weiterlesen
Stellungnahme: Pax Christi International steht solidarisch mit den Menschen im Iran
Pax Christi International steht in Solidarität mit dem iranischen Volk und mit all jenen, die mit gewaltfreien Mitteln Würde, Freiheit und die Achtung der Menschenrechte einfordern. Dazu gehören auch Frauen und Mädchen, die sich gegen drakonische Gesetze gestellt haben, die zur Unterdrückung des Widerstands gegen die Zwangsverschleierung die Todesstrafe, Haftstrafen und andere schwere Strafen vorsehen. Wir verurteilen nachdrücklich die gewaltsame Unterdrückung friedlicher Demonstrierender, einschließlich willkürlicher Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen.
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