Anläßlich der von der österreichischen Regierung veranstalteten Konferenz über Antisemitismus und ‚Antizionismus‘ meldeten sich 35 israelische Intellektuelle zu Wort. Im Folgenden der offene Brief dieser Gelehrten (zitiert nach Die Presse, v. 19.11.2018)
Zu Europa sagen wir: Vermischt Kritik an Israel nicht mit Antisemitismus
Im Kontext ihres EU-Ratsvorsitzes wird die österreichische Regierung am 21. November eine hochrangig besetzte Konferenz unter dem Titel „Europa jenseits von Antisemitismus und Antizionismus – Sicherung jüdischen Lebens in Europa“ abhalten.
Wir unterstützen voll und ganz den kompromisslosen Kampf der EU gegen Antisemitismus. Das Erstarken des Antisemitismus erfüllt uns mit Sorge. Aus der Geschichte wissen wir, dass dies oft Vorbote von Katastrophen für die gesamte Menschheit war. Das Erstarken des Antisemitismus ist eine reelle Gefahr und sollte der gegenwärtigen europäischen Politik ernsthaft zu denken geben.


Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland. Deshalb wendet sich Pax Christi gegen rechtswidrige Abschiebungen. Mahnwachen gab es in mehreren Städten in Österreich (Linz, Innsbruck, Wien, …)
Der Innviertler Landwirt und Familienvater Franz Jägerstätter hatte sich aus Glaubensgründen geweigert mit der Waffe für das Nazi-Regime in den Krieg zu ziehen. Daraufhin wurde er vom Reichskriegsgericht in Berlin wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tod verurteilt und vor 75 Jahren, am 9. August 1943, in Brandenburg an der Havel durch Enthauptung hingerichtet.

