VOLKSBEFRAGUNG – Aufruf an die MitarbeiterInnen von Pax Christi

Die von den Regierungsparteien ausgearbeitete Fragestellung zum Thema Wehrpflicht und Berufsarmee (Volksbefragung 20.Jänner 2013) scheint Pax Christ eine Zumutung. Man lässt in der Beschränktheit der Fragestellungen über Varianten abstimmen, die ausschließlich die Erhöhung der militärischen Effizienz zum Ziel haben und deshalb aus Sicht von Pax Christi höchstens die Suche nach dem geringeren Übel zu lässt.
Ein wesentlicher Beitrag einer Friedensbewegung und hiermit auch von Pax Christi kann darin liegen, nach bestem Wissen und Gewissen Sachargumente einzubringen, die Entscheidungshilfen sein können.

In diesem Sinne bitten wir die MitarbeiterInnen, Mitglieder und SympatisantInnen von Pax Christi behilflich zu sein. Der Vorstand, so beschlossen am 30.Nov. 2012, bittet um die Statements . Welche Argumente bewegen mich für diese oder jene Variante, ungültig zu stimmen oder mich nicht an der Abstimmung zu beteiligen. Argumente sind gefragt. Die Statements (ca 600 Zeichen) sollen Sachargumente, aber auch das Abstimmungsverhalten beinhalten und sollen namentlich gezeichnet sein.
Wir bitten die Statements an die Adresse von Pax Christi zu senden: office@paxchristi.at oder an das Büro: 6020 Innsbruck Rennweg 12. Wir veröffentlichen die Zusendungen auf der Homepage von Pax Christi.
Die persönlichen Statements sind hiermit Zeugnisse von MitarbeiterInnen von Pax Christi Österreich. Sie können uns Orientierungshilfe sein und Meinungsbildungsprozesse unterstützen. Vielleicht sind diese Zeugnisse kleine Bausteine in einer Vision einer Welt des Friedens und Gewaltfreiheit. Mit der Bitte um größtmögliche Beteiligung.

Innsbruck, am 1.Dezember 2012

Jussuf Windischer, Generalsekretär

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