Pax Christi International: Friedenswünsche nach Bethlehem

Gebete und Wünsche für Advent und Weihnachten in Bethlehem 2010
Aktion von Pax Christi International, dem Weltkirchenrat, dem Internationalen Versöhnungsbund, die europ. Konferenz Justitia et Pax.

Weihnachten heißt für viele ChristInnen eine Zeit der Wärme – im Familienkreis, mit Freunden, im Frieden. Aber für andere ist es eine Zeit der Bitternis. Die Menschen in Bethlehem etwa empfinden die Unterdrückung gerade zu dieser Zeit als besonders hart.
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Pax Christi International: Friedenspreis 2010 geht an Msgr. Louis Sako aus dem Irak

Der alljährlich zu vergebende Friedenspreis von Pax Christi International geht 2010 an den chaldäischen Erzbischof von Kirkuk im Irak. Msgr. Louis Sako ist einer der prominentesten Verteidiger der gefährdeten Minderheiten im Irak und ein aufrechter Anwalt des schwierigen Demokratisierungs- und Versöhnungsprozesses im Irak.
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8.12.2010 Enns – Zweimal Wendepunkt im Leben Franz Jägerstätters

Enns – Zweimal Wendepunkt im Leben Franz Jägerstätters

Vor 70 Jahren, am 8. Dezember 1940, fand in der Ennser Marienkirche die feierliche Einkleidung von Franz Jägerstätter und Rudolf Mayr in den Weltlichen Franziskanischen Orden statt. Anlässlich dieses Jubiläums laden die Pfarre Enns-St. Marien und die Franziskanische Gemeinschaft am 8. Dezember um 14 Uhr zur Gedenkveranstaltung im Pfarrsaal ein. Um 16 Uhr Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche mit den Bischöfen Ludwig Schwarz und Maximilian Aichern.    

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Atomenergie-Protest: Pax Christi Mitglieder unterstützen Initiative

Im Friedensverständnis von Pax Christi stellt die Bewahrung der Schöpfung einen zentralen Grundsatz dar. Der Einsatz von nuklearen Brennstoffen und die Verwendung der Atomenergie sowie das daraus resultierende Lager- und Entsorgungsproblem birgt ein großes Risiko für die Menschen und deren Umwelt.

Falsch eingesetzte und ethisch nicht konrollierte Technik gefährdet die Natur und damit die Existenz von Menschen – Tschernobyl bleibt in diesem Zusammenhang ebenso in Erinnerung wie viele andere umweltgefährdende Katastrophen. Für die Pax Christi Bewegung, die sich dem Frieden und der Versöhnung von Menschen auf der ganzen Welt widmet, stellt die umstrittene Laufzeitverlängerung deutscher Atomkraftwerke einen echten Grund zur Besorgnis dar.

Für nähere Informationen und zur Unterstützung des überregionalen Protests gegen die Laufzeitverlängerung besuchen Sie bitte folgende Website: http://www.atomenergie-protest.org/

21.10.2010: Glaubensvertreter vollzogen Schulterschluss für Kinderrechte

Die großen Religionsgemeinschaften in Österreich haben einen Schulterschluss für die Wahrung der Kinderrechte vollzogen.

Anlass dafür sind jüngste Fälle, bei denen minderjährige Asylwerber in Schubhaft geraten sind. Vertreter der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirchen sowie des Islam und des Judentums bekannten sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz zur Aktion der Plattform "Gegen Unrecht" und schlossen sich deren Forderungen an.

Vertreter aller Konfessionen treten für eine gesetzliche Verankerung der Kinderrechte ein.

Vertreter aller Konfessionen treten für eine gesetzliche Verankerung der Kinderrechte ein.
Foto Glaubensvertreter
© Foto: APA/HERBERT NEUBAUER

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Bericht: SchülerInnen protestieren gegen den Einsatz von Uran-Munition

Linzer SchülerInnen haben durch eine öffentliche Protest-Aktion auf die problematischen Folgen des Einsatzes von Uran-Munition aufmerksam gemacht und fordern ein Einsatz-Verbot.

In der Kirchenzeitung der Diözese Linz (Nr. 40, 07.10.2010) wird  darüber in einem interessanten Artikel berichtet:
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Internationales Jägerstätter-Gedenken 2010

Internationales Jägerstätter-Gedenken am 9. August 2010
 
Den Auftakt zum Gedenktag bildete am Vorabend eine Vesper in der Pfarrkirche St. Radegund mit Bischofsvikar Maximilian Mittendorfer, Geistlicher Assistent von Pax Christi Österreich.
„Franz Jägerstätter als Inspiration für heutige Friedensarbeit“ war das Thema des Studienteils am 9. August, dem Todestag Franz Jägerstätters. Im Pfarrsaal Tarsdorf referierte Cesare Zucconi, Generalsekretär der Communio St.Egidio, Rom. Sein Buch „Christo o Hitler? Vita del beato Franz Jägerstätter“ wird nächstes Jahr in deutscher Sprache erscheinen.
Die Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Italien, Schweiz und USA pilgerten am Nachmittag von Tarsdorf nach St. Radegund. Um 16 Uhr, zur Todesstunde von Franz Jägerstätter, wurde in der Pfarrkirche eine Andacht gehalten, gestaltet von Pax Christi und musikalisch begleitet von einem Enkel und zwei Urenkel des Seligen.
Bischof Manfred Scheuer zelebrierte am Abend die Gedenkmesse mit anschließender Lichtfeier am Grab Jägerstätters. Die Predigt ist auf www.jaegerstaetter.at nachzulesen.
Zum Gedenktag wurde die Broschüre "Franz Jägerstätter. Christ und Märtyrer" nun auch in englischer Sprache herausgegeben. Sie kann über den Behelfsdienst der Diözese Linz bezogen werden.