Politiker drohen martialisch mit Kreuzzugsrhetorik oder stilisieren sich zu Erlösern: Wo sich Politik und Religion vermischen, drohen Fundamentalismus, Opferkult und die Instrumentalisierung des Glaubens. Prof. Dr. Wolfgang Palaver erklärt im Interview mit der KirchenZeitung für das Bistum Aachen, warum nicht Religion das eigentliche Problem ist, sondern Absolutismus.
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Gemeinsame interreligiöse Erklärung fordert eine Welt ohne Atomwaffen
Die folgende gemeinsame interreligiöse Erklärung anlässlich der 11. Überprüfungskonferenz des Vertrags über die Nichtverbreitung von Kernwaffen wurde diese Woche veröffentlicht. 109 Organisationen haben das Dokument unterzeichnet.
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Joint Memorial Day: Friedensfeier für Palästina und Israel
Vor dem Hintergrund unermesslichen Leidens haben sich einander Palästinenser*innen und Israelis in einer Gedenkfeier am 20. April 2026 die Hände für eine gemeinsame Zukunft gereicht. Gleichzeitig versammelten sich vergangene Woche an vielen Orten weltweit Menschen in Solidarität mit ihrem Leiden, aber auch mit ihrer festen Entschlossenheit, an einer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten. So wurden unter anderem auch am Afro-Asiatischen Institut in Salzburg und in der Chapel for Europe in Brüssel Live-Übertragungen der Zeremonie organisiert. „Joint Memorial Day: Friedensfeier für Palästina und Israel“ weiterlesen
Antireligiöse Polemik ist unsachlich und dient nicht dem Frieden: Text von Klaus Heidegger
In einem Social-Media-Post wird im Kontext des Papstbesuches in Afrika gegen den Islam polemisiert. Es wird einfach aufgezählt, in wie vielen Ländern Afrikas Christen verfolgt würden. Schuld sei „der Islam“. Sind „die Religionen“, wie kämpferische Atheisten unentwegt behaupten, verantwortlich für die Kriege in der Welt, oder ist es nicht vielmehr der blasphemische Missbrauch der Religionen? Rund um den Papstbesuch in Afrika werden andere Akzente gesetzt. Der Papst setzte viele Zeichen und sprach immer wieder von den Gemeinsamkeiten zwischen Christentum und Islam, die im Glauben an den einen Gott verbunden seien. „Antireligiöse Polemik ist unsachlich und dient nicht dem Frieden: Text von Klaus Heidegger“ weiterlesen
Stellungnahme: Pax Christi fordert den Aufbau Sozialer Verteidigung in Österreich
Pax Christi fordert den Aufbau Sozialer Verteidigung in Österreich
Fast täglich ruft Papst Leo XIV. zum Frieden auf und warnt davor, sich an den Tisch der Aufrüstung statt an den des Dialogs zu setzen. In unseren kriegerischen Zeiten wird nicht nur in Europa, sondern auch in Österreich zunehmend mehr Geld für die Rüstung ausgegeben. Auch wenn es im Bereich der defensiven Drohnen- und Raketenabwehr Neuanschaffungen bedarf, wäre es fatal, zu glauben, die militärische Aufrüstung allein könnte langfristig den Frieden garantieren.
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Bericht: Generalversammlung mit Studientag von Pax Christi in Linz
Frühjahrsgeneralversammlung von Pax Christi Österreich
13. Mai 2026: 81 Jahre Pax Christi International
Es war der 13. März 1945, als in einem vom Zweiten Weltkrieg verwüsteten Europa die französische Lehrerin Marthe Dortel-Claudot, tief geprägt von den Erfahrungen des Krieges, und der Bischof von Montauban, Pierre-Marie Théas, bekannt für seinen Mut im Widerstand gegen die Verfolgungen und Ungerechtigkeiten des NS-Regimes, erstmals die prophetische Einsicht hatten, dass Frieden nicht aus Rache oder einfach aus dem Ende der Feindseligkeiten entstehen könne. Er müsse vielmehr vor allem durch einen Prozess der Versöhnung mit jenen aufgebaut werden, die bis zum Tag zuvor noch als Feinde galten.
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Aufgeklärter Pazifismus: Studientag von Pax Christi in Linz
Im Rahmen unserer Frühlings-Generalversammlung 2026 in Linz laden wir alle Interessierten zu unserem Studientag am Samstag, 21. März von 9:00 – 13:00 Uhr im Priesterseminar Linz ein. Anmeldung ist nicht nötig, Eintritt ist frei!
Unser Referent, der deutsche Philosoph Olaf Müller, stellt dabei sein Konzept eines Aufgeklärten Pazifismus vor – angesichts der globalen Zunahme von bewaffneten Konflikten, Kriegen und allgemeiner Polarisierung ist das Thema brandaktuell. „Aufgeklärter Pazifismus: Studientag von Pax Christi in Linz“ weiterlesen
Iran: Erklärung von Pax Christi International
Weltfriedenstag 2026 in Innsbruck: silent together in peace
Am 1. Jänner, dem Weltfriedenstag der römisch-katholischen Kirche, kamen ca. 80 – 100 Menschen mit den verschiedensten weltanschaulichen Hintergründen, aus unterschiedlichen spirituellen Traditionen und mehreren Organisationen zu unserer schon traditionellen interreligiösen Friedenskundgebung. Es war schön, dass sich auch 2026 wieder so viele Menschen am ersten Tag des Jahres versammelten, um ihre Sehnsucht nach Frieden, ihren Willen zum Frieden und ihren Einsatz für Frieden, gemeinsam zu zeigen.
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