
9. August 2021 in St. Radegund, OÖ
14:00 Vortrag Dr. Erna Putz „Franziska – eine Frau in Beziehungen“ (Jägerstätterplatz, vor der Pfarrkirche St. Radegund)
Franziska – eine Frau in Beziehungen
An erster Stelle standen für Franziska Jägerstätter die Beziehungen zu ihrem Mann Franz und jene zu Jesus Christus; beide waren untrennbar voneinander und verstärkten sich gegenseitig.
Hunderte Briefe aus der jüngeren Vergangenheit belegen eine Vielzahl von Beziehungen dieser Frau zu Menschen in mehreren Ländern. Schwerpunkt des Vortrags ist die Zeit von etwa 1960 bis 1990. In der Folge der Arbeiten von Gordon Zahn und Axel Corti wächst das Interesse an Franz Jägerstätter. Vielfältige Fragen und Wünsche richten sich an seine Frau.
16:00 Andacht zur Todesstunde Franz Jägerstätters, gestaltet von Pax Christi (beim Jägerstätter-Denkmal)
17:00 Spirituelle Wanderung
19:30 Abendmesse mit P. Dr. Christian Marte SJ, Innsbruck (Jägerstätterplatz)
anschließend Lichtfeier am Grab von Franz und Franziska


Studienteil: Freitag, 2. Juli 2021, ab 15 Uhr
Gandhi-Forschungsteam trifft Gandhis Enkelin Ela Gandhi im Phoenix Ashram bei Durban (Südafrika)
Ela Gandhi, die Enkelin Gandhis
Die Ausstellung mit Texten von Simone Weil ist von 29. Mai bis 9. Juli 2021 im Linzer Mariendom zu sehen. Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Freitag, 28. Mai 2021 im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen im Linzer Mariendom.
Papst Franziskus hat am Sonntag, 16. Mai 2021, zum Frieden im Heiligen Land aufgerufen und in einem Appell an die betroffenen Parteien ein Ende der Gewalt gefordert. Pax Christi schließt sich diesem Anliegen an und fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich aktiv für einen Dialog zwischen den verfeindeten Gruppen einzusetzen. Eine einseitige Parteinahme erscheint wenig hilfreich, um die traditionelle Rolle Österreichs als Brückenbauer und Vermittler in Konflikten ausüben zu können. Der Verhandlungsstandort Österreich wurde durch das Flaggenhissen geschwächt.
Das Haus eines an den Rollstuhl gefesselten Bewohners von Ost-Jerusalem wurde abgerissen
Der Tübinger Theologe Hans Küng versuchte, mit seinem Projekt Weltethos eine für alle Menschen verbindliche ethische Grundlage zu schaffen. Der von 1960 bis 1996 in Tübingen lehrende Schweizer hat die katholische Kirche maßgeblich mitgeprägt. Seine Bücher wie „Unfehlbar? Eine Anfrage“, „Christ sein“ oder „Existiert Gott?“ wurden Bestseller, brachten ihn aber auch in Konflikt mit dem kirchlichen Lehramt. In den vergangenen 30 Jahren engagierte sich Küng vor allem für den Dialog der Weltreligionen, insbesondere im „Projekt Weltethos“.
Linz – Domplatz – 21.3. 2021
Er erinnert uns daran, dass wir Bewohner und Bewohnerinnen dieser Erde alle gleich an Würde und Rechten sind , „ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand“ wie es in der Deklaration der Menschenrechte von 1948 heißt.