6. August 2021 Stephansplatz:
Vor 76 Jahren haben die USA erstmals Atombomben eingesetzt und auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen und damit unermessliches Leid über Generationen verursacht. Für eine Welt ohne Atomwaffen wird zum Jahrestag der Atombombenabwürfe auch in Wien demonstriert. Die jährliche Friedensaktion von Pax Christi, Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien startet um 18 Uhr auf dem Stephansplatz. Ab 20 Uhr findet anschließend ein Laternenmarsch zur Karlskirche statt.
„Gedenken an die ersten Atombombenabwürfe im Jahre 1945“ weiterlesen



Studienteil: Freitag, 2. Juli 2021, ab 15 Uhr
Gandhi-Forschungsteam trifft Gandhis Enkelin Ela Gandhi im Phoenix Ashram bei Durban (Südafrika)
Ela Gandhi, die Enkelin Gandhis
Die Ausstellung mit Texten von Simone Weil ist von 29. Mai bis 9. Juli 2021 im Linzer Mariendom zu sehen. Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Freitag, 28. Mai 2021 im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen im Linzer Mariendom.
Papst Franziskus hat am Sonntag, 16. Mai 2021, zum Frieden im Heiligen Land aufgerufen und in einem Appell an die betroffenen Parteien ein Ende der Gewalt gefordert. Pax Christi schließt sich diesem Anliegen an und fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich aktiv für einen Dialog zwischen den verfeindeten Gruppen einzusetzen. Eine einseitige Parteinahme erscheint wenig hilfreich, um die traditionelle Rolle Österreichs als Brückenbauer und Vermittler in Konflikten ausüben zu können. Der Verhandlungsstandort Österreich wurde durch das Flaggenhissen geschwächt.
Das Haus eines an den Rollstuhl gefesselten Bewohners von Ost-Jerusalem wurde abgerissen
Der Tübinger Theologe Hans Küng versuchte, mit seinem Projekt Weltethos eine für alle Menschen verbindliche ethische Grundlage zu schaffen. Der von 1960 bis 1996 in Tübingen lehrende Schweizer hat die katholische Kirche maßgeblich mitgeprägt. Seine Bücher wie „Unfehlbar? Eine Anfrage“, „Christ sein“ oder „Existiert Gott?“ wurden Bestseller, brachten ihn aber auch in Konflikt mit dem kirchlichen Lehramt. In den vergangenen 30 Jahren engagierte sich Küng vor allem für den Dialog der Weltreligionen, insbesondere im „Projekt Weltethos“.